Pittsburgh deklassiert Ottawa in Spiel fünf7:0-Heimsieg für die Penguins

Pittsburgh ließ Ottawa diesmal keine Chance. (Foto: dpa/picture alliance/newscom)Pittsburgh ließ Ottawa diesmal keine Chance. (Foto: dpa/picture alliance/newscom)
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Jetzt besiegten die Penguins die Senators haushoch mit 7:0 (4:0, 1:0, 2:0) und ausgerechnet jetzt sehen sich die Kanadier in absolutem Zugzwang, müssen sie doch ihr Heimspiel gewinnen, wenn sie noch einmal nach Pittsburgh wollen. Dorthin, wo sie förmlich verprügelt worden waren.

Dabei waren die Kanadier mit Erwartungen in die Stahlstadt gereist. Bereits ein Erfolg war ihnen dort gelungen und sie sahen durchaus hoffnungsvoll der Partie entgegen. Diese Hoffnung zerstob jedoch innerhalb von nur 20 Minuten. Dann stand es bereits 4:0 für Pittsburgh und spätestens nach dem zweiten Drittel war auch dem optimistischsten Gast klar, dass man diese Begegnung nur einfach abhaken musste. Was war bis dahin geschehen?

Pittsburgh hatte erwartungsgemäß optische Vorteile, Ottawas Verteidigung wackelte leicht, hielt aber. Zumindest bis zur achten Spielminute. Da traf Olli Määttä mit einem Blueliner. Eigentlich nicht tragisch, aber Ottawas Keeper Anderson hatte freie Sicht. Ganz fies aus der Sicht von Anderson das 0:2. Daley schoss, Anderson hatte freie Sicht und dafür übersahen Ottawas Verteidiger Crosby. Der fälschte die Scheibe äußerst geschickt ab und Anderson hatte das Nachsehen. Dass Ottawas Keeper danach etwas gesäuert reagierte, war verständlich. Und es wurde noch schlimmer. Beim 3:0 bekamen die Kanadier die Scheibe nicht aus ihrer Verteidigungszone. Die nachsetzenden Penguins durften sich den Puck ohne Gegenwehr zuschieben, bis Bryan Rust frei war und dieser abschließen konnte. Das war frustrierend und dann kam es noch knüppeldick. In der 19. Minute konnte Scott Wilson den Puck von hinter dem Tor in den Slot passen. Anderson bekam ihn zwischen die Schlittschuhe und lenkte ihn selbst zum 4:0 über die Torlinie.

Das reichte dem Keeper und dem Trainer und so tauschte Guy Boucher Anderson gegen Mike Condon aus. Wie verzweifelt Boucher bei dieser Maßnahme gewesen sein muss, zeigt ein Blick auf die Gehälter dieser beiden Keeper. Während Anderson pro Saison 4,2 Mio. Dollar erhält, bekommt Comden „nur“ 575.000.

Mit der Auswechslung wurde die Defensive der Kanadier etwas sicherer, aber keineswegs sattelfest. Die Penguins bestimmten weiterhin das Spiel, hatten in Kessel, Crosby und Malkin ihre treibenden Kräfte und trafen recht schnell zum 5:0. Matt Cullen bekam von Streit die Scheibe direkt vor die Füße gespielt und brauchte nur einschieben. Von den rot-schwarzen Defendern war bei dieser Szene niemand zu sehen.

Es folgten noch zwei weitere Tore, einmal von Phil Kessel nach glänzender Vorarbeit von Crosby und eines per Schlagschuss von Trevor Daley. Dann hatte die Bestrafung ein Ende und das Team der Pittsburgh Penguins genoss die stehenden Ovationen des Publikums, während die Spieler aus Ottawa fluchtartig die „Szenerie des Grauens“ verließen.

Tore: 1:0 (8:14) Määtä (Rust), 2:0 (12:03) Crosby (Daley, Malkin/5-4), 3:0 (16:04) Rust (Bonino, Rowney), 4:0 (18:17) Wilson (Rowney, Bonino), 5:0 (21:44) Cullen (Streit, Rowney), 6:0 (40:50) Kessel (Crosby, Malkin/5-4), 7:0 (48:49) Daley (Kessel, Malkin).

Jake Guentzel (Mitte) erzielte vier Tore für die Pittsburgh Penguins. (Foto: dpa)
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