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NHL verzichtet auf Olympia-Teilnahme in PyeongchangLiga betrachtet die Sache „offiziell als beendet“

NHL-Commissioner Gary Bettman. (Foto: dpa/picture alliance/AP Photo)NHL-Commissioner Gary Bettman. (Foto: dpa/picture alliance/AP Photo)

In einer Erklärung der NHL heißt es: „Wir haben bereits zuvor klargemacht, dass die überwiegende Mehrheit unserer Clubs gegen eine Unterbrechung der Saison 2017/18 ist, um die Teilnahme einiger Spieler an den Olympischen Spielen zu ermöglichen. Wir waren offen dafür, von einer anderen Seite, die vielleicht Interesse daran hätte, wie dem Internationalen Olympischen Komitee, der International Icehockey Federation oder der Spielergewerkschaft NHLPA etwas zu hören, doch nun sind einige Monate vergangen, ohne dass es einen bedeutungsvollen Dialog gegeben hätte. Stattdessen hat das IOC seine Position verdeutlicht, dass eine Teilnahme der NHL in Peking 2022 abhängig ist von unserer Teilnahme in Südkorea 2018.“

Gerade der chinesische Markt scheint für die NHL wichtig zu sein. So sind in der Zukunft einige Freundschaftsspiele in China geplant.

Die NHL erklärt weiter, dass die NHLPA kein Interesse daran habe, „eine Olympia-Teilnahme für die Clubs attraktiver zu machen“ – zumindest aus Sicht der Liga.

Als Folge daraus „und um Klarheit zu schaffen, werden wir mit unserer Absicht fortfahren, den Spielplan der Saison 2017/18 zu finalisieren – ohne Unterbrechung für die Olympischen Winterspiele“, so die NHL weiter. „Wir betrachten diese Sache offiziell als beendet.“

Das IOC hatte bislang die Kosten übernommen, die die Teilnahme der NHL-Spieler verursacht hatte –wie Reisekosten, Unterbringung und Versicherung, hatte aber zuletzt erklärt, diese Kosten nicht weiter tragen zu wollen.