Kölzig sagte, dass Ovechkin nicht mehr der alte sei. Er spiele nicht mehr das ehrliche, harte und ausgelassene Eishockey, welches er in seinen ersten drei Jahren in der Liga gespielt habe. Damit meint Kölzig vor allem das spielerische Endresultat. Mit gerade 23 Toren in 53 Spielen liegt er in dieser Statistik gerade auf Platz 19 der gesamten Liga. Insgesamt hat er ohnehin erst 44 Punkte eingespielt. Aktuell also knapp halb so viele wie in der letzten Saison und sogar 65 Punkte weniger als vor zwei Jahren.
Nun im Jahr 2012 liegen die Washington Capitals drei Punkte hinter einem Play-off-Platz. Und ohne einen „funktionierenden“ Alexander Ovechkin wird es knapp für die Caps. Ein Problem für Ovechkin ist offenbar dessen fehlender Mitspieler Nicklas Bäckström. Schon über seine Twitterpage ließ Ovechkin verlauten, das ihm „my boy Backstrom“ auf dem Eis fehle. Bäckström selbst hofft, zu den möglichen Play-offs wieder fit sein wird.
Man kann also davon ausgehen, dass Kölzig eher das Team aufwecken wollte und den Superstar in die Pflicht nehmen will. Um ein Filmzitat zu bemühen: „Gewinner fordern immer den Ball, wenn das Spiel auf der Kippe steht.“
In den nächsten 26 Spielen müssen die Capitals also langsam das Play-off-Rennen eröffnen, um das Duo Ovechkin/Bäckström wieder zu vereinen.


















