Eishockey - NHL

14.02.2012 - 12:18
Von: Konstantin Bös

Greiss entzaubert Ovechkin

Die Washington Capitals befinden sich wieder einmal in der laufenden Saison in einem tiefen Formloch. Nach Niederlagen gegen Boston, Winnipeg und die New York Rangers musste man sich nun auch vor heimischer Kulisse den San José Sharks geschlagen geben und können nun drei Spiele in Folge ohne Sieg vorweisen.

Thomas Greiss

Thomas Greiss - Foto: Derek Ortiz at wikimedia

Washington Capitals - San José Sharks 3:5 (0:1: 1:2; 2:2;)

Bei den Sharks erhielt in der gestrigen Nacht Thomas Greiss den Vorzug vor Niemi, nachdem man sich vor wenigen Wochen dazu entschieden hatte, sich von dem bisherigen Backup-Goalie Antero Niittymaki zu trennen. Der von Verletzungen geplagte Finne steht seit Kurzem im Kader der Syracuse Crunch, dem Farmteam der Anaheim Ducks. Obwohl Greiss von den 35 Schüßen auf sein Gehäuse gleich 32 parieren konnte ging die Auszeichnung zum Spieler des Abends an seinen Stürmer Joe Pavelski. Mit zwei Toren und zwei Vorlagen war der 27-jährige an fast jeder positiven Aktion der Sharks beteiligt. Nur beim fünften Treffer hatte er seine Finger und den Schläger nicht mit im Spiel und überließ das Tor nach Vorlage von Thornton und Clowe Patrick Marleau. Mit ihren Treffern liegen sowohl Pavelski, als auch Marleau nun in der internen Sharks-Liste beide mit 22 Toren auf dem zweiten Platz. Nur Lougen Courture kann mehr Tore vorweisen, nämlich 23 Stück.

Alex Ovechkin, der insgesamt sechs Schüße auf das Gehäuse von Greiss abfeuerte, konnte keins der drei Capitals Tore erzielen. Diese gingen auf die Konten von Dmitry Orlov, Roman Hamrlik und Jeff Schultz.

Vancouver Canucks - Phoenix Coyotes 2:1 (0:0; 1:0; 0:1; 0:0; 1:0)

Ohne Alexander Sulzer, der in Vancouver nun erneut einen Monat auf der Tribüne verbracht hat, kamen die Canucks vor heimischer Kulisse zu einem 2:1-Erfolg über die Phoenix Coyotes. Lange Zeit lag Vancouver durch den Treffer von David Booth in der 31. Spielminute in Führung, doch in einem spielarmen Schlußabschnitt kam Phoenix rund zwei Minuten vor Ende durch Keith Yandle zum Ausgleich. Nach einer torlosen Verlängerung ging es dann ins Shoot-out, bei dem sowohl LaBarbera, als auch Luongo ziemlich oft hinter sich greifen mussten. Erst als Kesler den elften Penalty verwandelte und Luongo den Versuch von Boyd Gordon vereiteln konnte, standen die Canucks mit 2:1 als Sieger fest.

In der dritten Partie des Abends mussten sich die Montréal Canadiens mit 3:5 den Carolina Hurricanes geschlagen geben. Heute Nacht müssen die Mannen aus Dallas nach Detroit reisen. Die Red Wings, die sich im letzten Heimspiel  mit 4:3 gegen Philadelphia durchsetzten, können mit einem Sieg ihre Heim-Serie weiter ausbauen.

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