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Edmonton Oilers bleiben Vorletzter im WestenNach Niederlage gegen Philadelphia

Wayne Simmonds traf zur Entscheidung ins leere Tor der Oilers. (picture alliance / AP Images)Wayne Simmonds traf zur Entscheidung ins leere Tor der Oilers. (picture alliance / AP Images)
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"Wir müssen jetzt anfangen, Spiele zu gewinnen – und vielleicht auch ein paar nacheinander, damit wir an die Play-Off-Plätze herankommen.", sagte Leon Draisaitl im hockeyweb-Interview vergangene Woche. Den Worten sind bislang jedoch keine Taten gefolgt. Zwar gewannen die Oilers seither ein paar Spiele, haben aber auch ein paar verloren und treten so nach wie vor als Vorletzter der Western Conference mit dem gleichen Abstand von sechs Punkten zu den Play-off-Plätzen auf der Stelle. Gegen die Philadelphia Flyers, Zwölfter der Eastern Conference und ebenfalls sechs Punkte hinter den begehrten Endrundenrängen, klappte es nach dem wichtigen Erfolg im Alberta-Derby gegen Calgary am vergangengen Wochenende nicht mit einem zweiten Sieg in Folge. Dabei begann das Spiel gut für die Oilers: Nach etwas mehr als dreieinhalb Minuten im zweiten Drittel schoss Leon Draisaitl sein Team in Unterzahl in Führung. Dann aber gab Edmonton bis zur 45. Minute drei Tore hintereinander durch Jordan Weal im Powerplay sowie Dale Weise und den Österreicher Michael Raffl her. In der 54. Minute brachte Ryan Nugent-Hopkins die Oilers nochmal heran, in der Schlussminute sorgte jedoch Wayne Simmonds per Empty-Net-Goal für die Entscheidung zugunsten der Flyers. "Es scheint so, als können wir einfach nicht zweimal hintereinander gut ins Spiel kommen. Immer wieder müssen wir zurückkommen und das kostet uns viel Energie. Ich denke, im dritten Drittel sah das teilweise ganz gut aus, aber wir konnten daraus kein Kapital schlagen. Glückwunsch an die Flyers, sie haben gut gespielt", fasste Draisaitl das Spiel knapp zusammen.

So ganz allmählich dürften die Sorgen in Edmonton wegen der Play-off-Qualifikation größer werden - vor allem auch deshalb, wenn man sich die Mannschaften anschaut, die derzeit vor den Oilers liegen und die bei einer Aufholjagd überflügelt werden müssten: Das sind nach jetzigem Stand zuletzt sehr starke Teams wie die Anaheim Ducks, Minnesota Wild und die Chicago Blackhawks. Letztere haben in der vergangenen Nacht ebenfalls verloren. In Washington kamen sie mit 2:6 unter die Räder. Den Grundstein für den Sieg legten die Capitals im ersten Drittel, als sie drei Tore in weniger als dreieinhalb Minuten erzielten. Lance Bouma konnte noch im ersten Abschnitt verkürzen, dann aber trafen die Hauptstädter zwei weitere Male durch Connolly und Kuznetzov. Damit war das Spiel entschieden, die beiden weiteren Treffer durch Chicagos Kapitän Toews und Caps-Enforcer Tom Wilson waren nur noch Kosmetik.

Philipp Grubauer musste beim Sieg der Capitals ebenso zuschauen wie Korbinian Holzer beim 3:0-Erfolg seiner Anaheim Ducks gegen die Ottawa Senators. Dabei feierte Ducks-Goalie Ryan Miller seinen 40. Karriere-Shutout. Die Tore für die Kalifornier erzielten Adam Henrique, der erstmals für seinen neuen Arbeitgeber traf und das gleich doppelt, sowie Ondrej Kase.

Im letzten Spiel des Abends gewannen die Toronto Maple Leafs im Penaltyschießen mit 2:1 gegen die Calgary Flames. Leafs-Schlussmann Andersen hielt stolze 47 Schüsse der Flames und stellte damit einen persönlichen Saison-Bestwert auf. Das entscheidende Tor im Shootout für die Ahornblätter erzielte William Nylander.