Edmonton Oilers beenden ihre NiederlagenserieNHL kompakt

Bei dieser Aktion büßte Joe Thornton ein Stück seines imposanten Bärtchens ein. (The Canadian Press / picture alliance / AP Photo)Bei dieser Aktion büßte Joe Thornton ein Stück seines imposanten Bärtchens ein. (The Canadian Press / picture alliance / AP Photo)
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Die Edmonton Oilers können doch noch gewinnen: Vier Siegen in Folge rund um Weihnachten folgte eine Serie von fünf Niederlagen, zuletzt eine 0:5-Heimpleite gegen die LA Kings, bei der die Gäste aus Kalifornien während einer fünfminütigen Überzahl nach Strafe gegen Patrick Maroon wegen eines Checks gegen den Kopf von Drew Doughty drei Tore erzielten. Damit sank nicht nur das Penaltykilling der Oilers in Heimspielen auf einen historischen Tiefstwert von rund 55 Prozent: Einige Fans buhten das Team aus, zudem blieb Connor McDavid erstmals in seiner Karriere in drei Spielen nacheinander ohne Scorerpunkt. Beides korrigierte das Team von Leon Draisaitl im gestrigen Heimspiel gegen die Lokalrivalen der Kings aus Anaheim. Kris Russell brachte die Oilers im zweiten Drittel in Führung, nach nur 18 Sekunden im Schlussabschnitt glich Ryan Kesler im Powerplay aus für die Ducks. Da der Rest der regulären Spielzeit und auch die Verlängerung torlos blieben, musste das Penaltyschießen entscheiden. Hier trafen McDavid und Nugent-Hopkins für die Oilers. Ryan Nugent-Hopkins konnte damit das Game Winning Goal für sich verbuchen. "Es war gut, heute vor unseren Fans zu gewinnen. Wir waren ihnen etwas schuldig", sagte Torschütze Russell nach dem Spiel. Trotz des Erfolgs bleiben die Play-offs für die Oilers mit acht Punkten Rückstand auf den letzten Wild Card-Platz derzeit in weiter Ferne. Korbinian Holzer kam bei den Ducks erneut nicht zum Einsatz.

Auch die Phoenix Coyotes mussten nachsitzen. Gegen den Vorjahresfinalisten aus Nashville erzielte Christian Fischer das entscheidende Tor nach 2:19 in der Verlängerung. Zuvor hatte DuClair die Koyoten im Mittelabschnitt in Führung gebracht. Diese glich Ryan Ellis neun Sekunden vor der zweiten Sirene aus, ehe Craig Smith nur acht Sekunden nach Wiederbeginn die Gäste aus Tennessee in Führung schoss. Zwei Minuten vor dem Ende glich Nick Cousins in Überzahl aus. Die Coyotes bleiben damit schlechtestes Team der Liga, haben aber gegen eines der Top-Teams der Western Conference einen Achtungserfolg erzielt, bei dem sie sich effizenter zeigten als die Gäste, die 39 Torschüsse abgaben, aber im Gegensatz zu den Coyotes keines ihrer Powerplays nutzen konnten. Tobias Rieder spielte mehr als 14 Minuten, blieb jedoch punktlos.

Der Meister in der Krise

Zwar wesentlich besser als die Coyotes, aber derzeit auch nicht in den Play-offs und damit meilenweit hinter den Erwartungen, stehen die Pittsburgh Penguins da. Der Meister der letzten beiden Jahre, für die Tom Kühnhackl unter der Woche im Spiel gegen den Erzrivalen aus Philadelphia sein zweites Saisontor erzielt hat, steht derzeit auf Rang zehn, drei Punkte hinter den Carolina Hurricanes und vier Punkte hinter den New York Rangers, die beide zwei Spiele weniger als die Pens absolviert haben. Insofern wäre ein Heimsieg gegen die Canes wichtig gewesen, aber der Stanley-Cup-Sieger von 2006 zeigte, warum er in dieser Saison wieder ein Play-off-Kandidat ist. Mit 4:0 gewannen sie in Pittsburgh durch Tore von Jeff Skinner und Teuvo Teravainen sowie zwei Treffer des bärenstarken finnischen Jungstars Sebastian Aho. Tom Kühnhackl kam etwa neun Minuten zum Einsatz, erzielte aber keine Punkte.

Thomas Greiss spielte in der Partie seiner Islanders gegen die Philadelphia Flyers durch, konnte die 4:6-Niederlage aber nicht verhindern. Bei der Partie der San Jose Sharks gegen die Toronto Maple Leafs gerieten Nazem Kadri und Joe Thornton bereits nach zwei Sekunden aneinander, mit leichten Vorteilen für Jumbo Joe, der bei dem Fight allerdings ein ordentliches Stück seines Bartes einbüßte. Damit liegt in der teaminternen Bart-Wertung Sharks-Verteidiger Brent Burns eindeutig vorne. Dieser steuerte auch einen Assist zum zwischenzeitlichen Ausgleich bei, vergab im Penaltyschießen aber einen der letzten Versuche, sodass Torontos Tyler Bozak den entscheidenden Treffer zum 3:2-Endstand erzielte.

Die weiteren Ergebnisse im Überblick:
Montreal Canadiens - Tampa Bay Lightning 2:1
St. Louis Blues - Vegas Golden Knights 2:1
Minnesota Wild - Buffalo Sabres 6:2
Dallas Stars - New Jersey Devils 4:3
Colorado Avalanche - Columbus Blue Jackets 2:0
Calgary Flames - Los Angeles Kings 4:3

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