Ducks beenden Bruins-Serie, die Vegas Golden Knights marschierenNHL kompakt

Jonathan Marchessault (r., #81) brachte die Golden Kinghts erstmals in Führung gegen die Flames. (picture alliance / AP Photo)Jonathan Marchessault (r., #81) brachte die Golden Kinghts erstmals in Führung gegen die Flames. (picture alliance / AP Photo)
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Die Pittsburgh Penguins scheinen pünktlich zum Schlussdrittel der Hauptrunde in Form zu kommen. Gegen die San Jose Sharks landeten sie ihren dritten Sieg in Serie und ihren sechsten Heimsieg hintereinander. Pens-Torwart Matt Murray, der erstmalig nach dem Tod seines Vaters wieder zwischen den Pfosten stand, wehrte 40 Schüsse der Kalifornier ab und hielt die Penguins mit einigen wichtigen Saves im Spiel, insbesondere im zweiten Drittel, als die Sharks das Spiel nach der Führung der Penguins durch das Tor im ersten Abschnitt von Bryan Rust mit zwei Powerplay-Treffern von Brent Burns und Logan Couture drehten. Fünf Sekunden vor der zweiten Sirene traf Malkin zum Ausgleich, als Kessel hinter dem Tor der Sharks die Scheibe eroberte und sie direkt zum freistehenden Russen in Diensten der Pens passte. Ähnliche Situation im Schlussdrittel: Sharks-Goalie Jones ließ sich von Pittsburghs Schweden Patric Hörnquist hinter dem eigenen Tor die Scheibe abluchsen und wieder war Malkin der dankbare Abnehmer des Passes - und musste nur noch ins leere Tor einschieben. Sieben Minuten vor dem Ende traf auch Bryan Rust zum zweiten Mal. Tom Kühnhackl legte ihm dabei den Puck mit einem No-Look-Between-The-Legs-Pass punktgenau auf. In der Schlussphase nahmen die Sharks ihren Torhüter vom Eis zugunsten eines sechsten Feldspielers. Das brachte aber nichts. Denn nachdem Bryan Rust mit seinem Schuss nur die Latte des verwaisten Kastens der Kalifornier getroffen und damit den Hattrick knapp verpasst hatte, machte es Malkin ein paar Sekunden später besser und erzielte sein drittes Tor an diesem Abend. Es war sein zwölfter NHL-Hattrick. Mit dem Sieg haben die Penguins die Wild Card-Plätze verlassen und haben nun vier Punkte Vorsprung auf die New York Rangers, die derzeit den neunten Tabellenplatz im Osten einnehmen. Am Freitag kommt es dann zum ewig jungen Duell gegen die Washington Capitals mit Superstar Alexander Ovechkin.

In den vergangenen 18 Spielen hatten die Boston Bruins immer mindestens einen Punkt geholt und damit einen der längsten "Point Streaks" ihrer langen Historie erreicht. Diesem machten die Anaheim Ducks nun ein Ende. Sie gewannen ihr Auswärtsspiel an der Ostküste mit 3:1. Jacob Silfverberg und der unter der Saison aus New Jersey gekommene Adam Henrique in Überzahl trafen bereits im ersten Drittel für die Ducks. Erst in der Schlussphase, als Boston bereits Torwart Khudobin vom Eis genommen hatte, gelang den Bruins der Anschlusstreffer durch Ryan Spooner. Der Ausgleich wollte jedoch nicht mehr gelingen - im Gegenteil: Adam Henrique machte mit seinem zweiten Tor den Deckel auf dieses Spiel und die beeindruckende Serie der Braunbären. Korbinian Holzer kam für die Ducks nicht zum Einsatz.

Die Vegas Golden Knights auf Rekordkurs

Mehr als beeindruckend ist das Auftreten der Vegas Golden Knights in ihrer ersten NHL-Saison. Mit ihrem Auswärtserfolg bei den Calgary Flames haben sie den 33. Saisonsieg eingefahren - ein Rekord für Expansion Teams in der Geschichte der National Hockey League. Diese Marke haben in ihrer Premierenspielzeit bisher nur die Florida Panthers und die damaligen Mighty Ducks of Anaheim erreicht. Nach gerade einmal zwei Dritteln der Saison ist also davon auszugehen, dass die Golden Knights den bisherigen Bestwert pulverisieren werden. Mit 70 Punkten sind sie zudem bestes Team der Western Conference und gleichzeitig die zweitbeste Mannschaft der gesamten Liga nur einen Punkt hinter Tampa Bay Lightning aus der Eastern Conference. Auf ihrem Weg zum Rekord lassen sie sich durch nichts und niemand aufhalten: Mit 2:1 führten die Flames vor eigenem Publikum bis in die Schlussphase, ehe die Goldenen Ritter innerhalb von nur 53 Sekunden ihren Gegner mit drei Schwerthieben niederstreckten: Eric Haula, Jonathan Marchessault und David Perron mit dem Empty-Net-Goal drehten das Spiel zugunsten des Liga-Neulings. Einer der beiden bisherigen Rekordhalter, die Florida Panthers, ließ den New York Islanders, bei den Jaroslav Halak im Tor den Vorzug vor Thomas Greiss erhielt, wenig Chancen. Mike Matheson, Jevgeni Dandonov und Routinier Keith Yandle hatten eine komfortable Führung für die Panthers herausgeschossen. Zwar verkürzte Adam Pelech, Bruder des Ingolstädter Panthers Matt Pelech, in seinem 100. NHL-Spiel keine sechzig Sekunden nach dem dritten Tor noch einmal, dann aber machte Jonathan Huberdeau mit seinem Treffer ins leere Isles-Gehäuse alles klar.

Die weiteren Ergebnisse der vergangenen Nacht im Überblick:

St. Louis Blues - Montreal Canadiens 3:1
Vancouver Canucks - Colorado Avalanche 4:3 (OT)
Dallas Stars - Los Angeles Kings 0:3
Winnipeg Jets - Tampa Bay Lightning 3:1
Nashville Predators - Chicago Blackhawks 1:2
Columbus Blue Jackets - Minnesota Wild 2:3 (SO)
Buffalo Sabres - New Jersey Devils 1:3
Carolina Hurricanes - Ottawa Senators 2:1

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