Dicke Luft bei den Edmonton OilersFür Leon Draisaitl und Co. rücken Play-offs in weite Ferne

Finstere Minen: Leon Draisaitl (l.) hat mit seinen Kollegen derzeit wenig Spaß. (picture alliance/AP Photo)Finstere Minen: Leon Draisaitl (l.) hat mit seinen Kollegen derzeit wenig Spaß. (picture alliance/AP Photo)
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Die Krise der Edmonton Oilers nimmt fast schon dramatische Formen an. Zu Saisonbeginn hoch gehandelt, stürzt das Team von Nationalstürmer Leon Draisaitl immer mehr ab. Einen Tag nach dem 1:5 bei den Dallas Stars verloren die Kanadier 1:4 bei den Chicago Blackhawks. Mit 18 Siegen aus 43 Hauptrundenspielen rücken die Play-offs in immer weitere Ferne. Cheftrainer Todd McLellan tat alles, um eine Trendwende einzuleiten. Er stellte sein bewährtes Trio mit Kapitän Connor McDavid, Patrick Maroon und Draisaitl wieder als eine Sturmreihe auf. Allein der Erfolg blieb aus. „Es sind eine Reihe von Dingen, die bei uns schief laufen“, hadert McLellan. „Wir müssen präziser sein, unsere Positionen einhalten“, spart der 50-Jährige nicht mit Kritik. „Wir müssen den Kopf oben behalten, eine andere Körpersprache zeigen, bereit sein, einen zusätzlichen Schritt zu machen“, sagte er. „Man darf nicht den einfachen Weg gehen, um aus dem Dreck zu kommen. Dafür muss man hart arbeiten“, macht der Coach seinem Starensemble Druck. Der Ton wird rauer in Kanada.

Besser läuft es für Draisaitls DEB-Kollegen Tom Kühnhackl. Der Landshuter steuert mit den Pittsburgh Penguins klar Richtung Play-offs. Der Titelverteidiger gewann in einem wilden Spiel mit 6:5 nach Verlängerung gegen die Boston Bruins und schob sich durch den zweiten Sieg in Folge auf einen Wildcard-Platz in der Eastern Conference. Die Pens hatten zunächst 3:1 geführt und später 3:5 zurückgelegen. Den entscheidenden Treffer erzielte Superstar Jewgeni Malkin (63.), es war das erste Mal seit über einem Monat, dass Pittsburgh in zwei aufeinanderfolgenden Spielen siegte. Kühnhackl stand beim Tor zum 5:5 seines Sturmpartners Riley Sheahan (43.) mit auf dem Eis und hatte knapp zwölf Minuten Spielzeit. „Große Anerkennung an meine Spieler, dass sie immer drangelblieben sind und weitergekämpft haben. Darüber haben wir in den letzten Wochen geredet, dass wir kontrolliert bleiben, wenn es nicht so läuft“, lobte Trainer Mike Sullivan die Einstellung seiner Cracks.

Die New York Islanders gewannen gegen die New Jersey Devils 5:4 nach Penaltyschießen, Thomas Greiss und Dennis Seidenberg kamen nicht zum Einsatz. Ohne Torwart Philipp Grubauer siegten die Washington Capitals 4:3 gegen die St. Louis Blues.   

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