Mit den Atlanta Thrashers konnte sich das bisher das schwächste Team der NHL ausgerechnet gegen den Tabellenführer der Eastern Conference durchsetzen. Eigentlich überflüssig zu erwähnen, daß beim 3:2 Auswärtssieg gegen die Toronto Maple Leafs die beiden..

Im Duell Erster gegen Letzter der Eastern Conference konnte sich Schlußlicht Atlanta Thrashers überraschend mit 3:2 bei den Toronto Maple Leafs durchsetzen. Überflüssig zu erwähnen, daß neben Goalie Milan Hnilicka, der die Leafs mit 40 Saves zur Verzweiflung brachte, die beiden Supertalente der Thrashers erneut zu den Matchwinnern avancierten. Wieder waren der 20-jährige Dany Heatley und der 18-jährige Ilya Kovalchuk erfolgreich und bauten ihre haushohe Wertung in der NHL Rookie-Wertung mit 38 bzw. 37 Scorerpunkten weiter aus. Bereits im ersten Drittel stand es 2:0 für die Gäste durch die Treffer von Kovalchuk und Lubos Bartecko. Obwohl danach eigentlich nur noch die Gastgeber vor dem gegnerischen Tor auftauchten und der Ausgleich durch Alexei Ponikarowski und Robert Reichel hergestellt wurde, gingen die Gäste durch das game winning goal von Heatley in der 54.Minute als glücklicher Sieger vom Eis.

Durch die sensationelle Niederlage der Leafs konnten die Philadelphia Flyers mit ihrem 6.Sieg in Folge nicht nur ihre Erfolgsserie fortsetzen, sondern auch mit 60 Punkten die alleinige Führung im Osten übernehmen. Grund war der 4:1 wichtige Auswärtssieg bei den Ottawa Senators und damit der erste Erfolg in Ottawa nach sechs sieglosen Gastspielen. Bester Akteur auf dem Eis war Superstar Jeremy Roenick (1 Tor / 2 Assists) und die anderen Tore für die Gäste erzielten Justin Williams, Simon Gagne und Kim Johnsson. Der überragende Roman Cechmanek konnte 32 Schüsse der Senators abwehren und musste nur den Gegentreffer von Radek Bonk hinnehmen.

Die Carolina Hurricanes können sich als Spitzenreiter der Southeast Division aktuell über Platz 3 in der Eastern Conference und einen 2:0 Heimsieg gegen Minnesota Wild freuen. Nach der 1:7 Pleite gegen Vancouver und der wohl schwächsten Defensivleistung in dieser Saison, liessen die Hurricanes und insbesondere Torhüter Arturs Irbe gegen Minnesota nichts anbrennen. Der lettische Goalie kam nach 22 Saves zum 32.Shutout seiner Karriere und Aaron Ward sowie Bates Battaglia erzielten die Tore zum Sieg.

Die New York Islanders konnten sich im Kampf um einen Play-Off Platz wieder etwas Luft verschaffen und gewannen bei den Calgary Flames mit 3:1. Verantwortlich waren dafür in erster Linie Chris Osgood, der mit 33 Paraden glänzte, Verteidiger Adrian Aucoin, der nach 40 Spielen ohne ein einziges Tor gleich zwei Treffer erzielte und Kapitän Michael Peca, der nicht nur das game winning goal vorbereitete, sondern mit seinem Schuß aus der eigenen Hälfte 41 Sekunden vor Schluß ins leere Tor der Flames traf und damit die endgültige Entscheidung herbeiführte. Den zwischenzeitlichen Ausgleich für die Flames, die nach der bitteren Heimniederlage ihren Play-Off Platz räumen mussten, erzielte Igor Kravchuk im Mitteldrittel.

Den achten Platz im Westen nehmen nun die Los Angeles Kings ein, die sich mit 2:0 gegen die Nashville Predators durchsetzen konnten. Nachdem Felix Potvin (24 Saves) seinen Kasten sauberhalten konnte, sorgten Steve Heinze zu Beginn des letzten Drittels und Craig Johnson mit einem empty net goal 49 Sekunden vor Schluß für den wichtigen Heimsieg der Kalifornier.

Spitzenreiter der Western Conference und weiterhin punktbestes Team der NHL bleiben die Detroit Red Wings, die sich von dem frühen 0:2 Rückstand in der 7.Minute durch einen Doppelschlag von Daniel Briere innerhalb von 17 Sekunden nach Vorlage von Sturmpartner Daymond Langkow gut erholten und durch Brett Hull noch im ersten Drittel verkürzen konnten. Bei diesem Tor leistete Steve Yzerman seine 999.Vorlage und steht nach Luc Robitaille, der mit 610 Toren gleichauf mit Legende Bobby Hull erfolreichster Linksaußen der NHL-Geschichte ist, ebenfalls vor einem bemerkenswerten Meilenstein. Dessen Sohn avancierte beim 2:2 gegen die Phoenix Coyotes endgültig zum Matchwinner, als er 2:09 Minuten vor Schluß einen Schlagschuß von Matthieu Dandenault abfälschte und mit seinem zweiten Tor für den Ausgleich sorgte. Besonders in der folgenden Overtime krönte Backup-Goalie Manny Legace (27 Saves) seine glänzende Leistung mit fünf Paraden.

Im ersten Verfolgerduell konnten sich die San Jose Sharks überraschend und glücklich mit 1:0 nach Verlängerung bei der Colorado Avalanche durchsetzen. Matchwinner waren ohne Frage Goalie Evgeni Nabokov, der die Avalanche Angreifer allein 38 mal verzweifeln liess und so erstaunlicherweise in seiner relativ jungen NHL-Karriere bereits seinen dritten Shutout in Denver feiern durfte, und Teemu Selanne, der den Siegtreffer drei Sekunden vor Ende der Overtime erzielte. Zuvor luchste Marco Sturm Superstar Rob Blake, der in dieser Situation lediglich die Schlussirene abwarten wollte, den Puck ab und bereitete so den umjubelten Siegtreffer vor.

Im zweiten Duell stellten die St.Louis Blues ihre glänzende Verfassung mit einem 3:2 Erfolg gegen die Edmonton Oilers und damit dem 6.Sieg in Folge unter Beweis. Für die Gastgeber trafen Keith Tkachuk, Chris Pronger und Alexander Khavanov, während die Tore von Ryan Smyth, Janne Niinimaa und der Assist von Jochen Hecht nicht zum Punktgewinn für die Oilers reichten, die mittlerweile seit sechs Spielen auswärts ohne Sieg sind.

Auch die Krise der New Jersey Devils scheint nach einigen Zwischenhochs prinzipiell kein Ende zu nehmen. Im Heimspiel gegen die Tampa Bay Lightnings hatten sie zwar bei einem Schußverhältnis von 40:17 ein deutliches Übergewicht, mussten aber am Ende froh sein in der regulären Spielzeit noch das 4:4 durch Patrick Elias zu erzielen und damit zumindest einen Punkt mitzunehmen. Die Treffer bis dahin erzielten John Madden, Petr Sykora und Rookie Christian Berglund, sowie für die Lightnings Martin St.Louis, Vincent Lecavalier und Zdeno Ciger (2). Der Neuzugang von den Rangers wurde in der Overtime endgültig zum Matchwinner, als er mit dem Siegtreffer nach 1:25 Minuten den ersten Hattrick seiner siebenjährigen NHL-Karriere vervollständigte.

Im Ost-West Duell zweier Teams, die eine bisher eher dürftige Bilanz aufzuweisen haben, setzten sich die Vancouver Canucks mit 5:2 gegen die Pittsburgh Penguins durch, obwohl Mario Lemieux den ersten Treffer nach seinem Comeback erzielte. Eine Vorentscheidung schien schon im ersten Drittel gefallen, als Mathias Ohlund, Matt Cooke und Artem Chubarov für eine 3:0 Führung sorgten. Im zweiten Drittel sahen die Zuschauer zwar ein Spiel auf ein Tor aber mehr als der Anschlußtreffer durch Milan Kraft kam dabei nicht heraus. Mit Lemieux's Powerplay-Tor zum 2:3 in der 51.Minute schien das Spiel zu kippen, aber Trevor Linden und Daniel Sedin sorgten in der 54. und 57.Minute für die endgültige Entscheidung.

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