Eishockey News

Anaheim in der nächsten Runde, Washington gleicht ausNHL kompakt

Lesedauer: ca. 1 Minute

Mit zwei schnellen Toren durch Patrick Eaves und Nate Thompson zu Beginn des Spiels innerhalb von nur 80 Sekunden legten die Ducks früh den Grundstein für den Sweep gegen die äußerst talentierten, aber eben etwas unerfahrenen Calgary Flames. Sean Monahan schaffte erst kurz vor Ende des zweiten Drittels den Anschluss. Alles Anrennen brachte jedoch nichts gegen die cleveren Enten, für die Ryan Getzlaf sieben Sekunden vor dem Ende noch ins leere Tor der Flames traf. Auch die Boston Bruins zogen Goalie Tukka Rask eineinhalb Minuten vor der Schlusssirene in Spiel vier gegen die Ottawa Senators. Aber auch ihnen brachte dies nichts, weil die Senators diszipliniert verteidigten und sich auf ihren Torhüter Craig Anderson verlassen konnten. Neben Anderson war Ottawas Bobby Ryan der Mann des Abends, der in der 46. Spielminute - nach seinem Overtime-Tor am Ostermontag - erneut den Siegtreffer für die Sens markierte.

Ausgleich in Toronto, Vorentscheidung in Boston

Seine ersten beiden Tore in den Play-offs 2017 erzielte Washingtons T.J. Oshie in Spiel vier bei den Toronto Maple Leafs und trug damit einen wichtigen Teil zum Serien-Ausgleich seiner Caps bei. Ebenfalls doppelt traf Capitals-Stürmer Tom Wilson in seiner Heimatstadt Toronto. Ovechkin steuerte in bewährter Manier – krachender Direktschuss vom linken Bullykreis – einen weiteren Treffer bei. Washington kann sich damit am Freitag in eigener Halle die Serienführung sichern. Davon können die Minnesota Wild nur träumen: Im gestrigen Spiel gegen die St. Louis Blues ging es für sie nur darum, den Sweep zu vermeiden. Das gelang eindrucksvoll mit einem Shutout auf fremdem Eis. Charlie Coyle und Ex-Coyote Martin Hanzal trafen in der 17. und 37. Spielminute für das Team aus dem kältesten Staat der USA (abgesehen von Alaska). Damit können die Wild nun am Samstag vor heimischer Kulisse auf 2:3 in der Serie verkürzen.

Ein wenig gekürzt wird das Gehalt von Oilers-Stürmer Leon Draisaitl. Nach seinem Stockstich gegen San Joses Chris Tierney sprach das Disziplinarkomitee die höchste Geldstrafe aus, die der Rahmenvertrag („Collective Bargaining Agreement“ – CBA) vorsieht. Exakt 2569,44 Dollar (ca. 2400 Euro) muss der gebürtige Kölner bezahlen, darf aber in Spiel fünf heute Nacht auflaufen.

Wer holt den Stanley-Cup? Nur jetzt: Doppelte Gewinne bei unserem Kooperationspartner 888sport.