In einem torlosen erstes Drittel hatten die Starbulls - die ebenso wie Landshut in Bestbesetzung und großartiger Verstärkung aus den jeweiligen Bundesligamannschaften angetreten waren – am Samstagabend ein Chancenübergewicht, zeigten sich jedoch zu schwach im Abschluss. Den ersten Treffer konnten die Gäste nach genau 33 Minuten bejubeln, nachdem Robert Gebhardt völlig freistehend einschießen durfte. Doch nur 50 Sekunden später hatten die Rosenheimer durch Benjamin Zientek die passende Antwort – 1:1. Kurz danach überstanden die Grün-Weißen ein 3:5-Unterzahlspiel schadlos. In Minute 50 erzielte Stefan Kronthaler das 2:1 für die Niederbayern. Die Starbulls kämpften allerdings weiter und so markierte Zientek in der 56.Minute nach Vorarbeit von Tobias Thalhammer den Ausgleich. „Die heutige Leistung war alles andere als optimal. Vor allem die Laufleistung war nicht gut. Positiv ist, dass wir zweimal einen Rückstand ausgleichen konnten“, bilanzierte Schädler den Abend. In der Verlängerung rettete für die Landshuter nach einem Schuss von Dominik Ochmann während eines Rosenheimer Überzahlspiels der Pfosten und so fiel die Entscheidung im Penaltyschießen, in dem der EVL, der alle drei Versuche erfolgreich gestaltete (Andrej Bires, Sebastian Busch, Jan Kouba) das bessere Ende für sich hatte. Für die Starbulls trafen Zientek und Max Renner, Dominik Daxlberger scheiterte.
Beim Rückspiel in Landshut am Sonntagmittag konnten die Starbulls das erste Drittel noch ausgeglichen gestalten, nachdem Bronislaw Tomaschewski in der fünften Minute den 0:1-Rückstand aus der 70. Sekunde egalisierte. Zwischen der 31. und 37.Minute entschieden die Niederbayern die Partie zu ihren Gunsten: Im 3-Minuten-Takt trafen Maximilian Schaludek, Kouba und Busch zum 4:1. „In dieser Phase machten wir einfach zu viele Fehler. So kann man nicht Eishockey spielen“, so ein frustrierter Trainer Schädler, der dem Team aber keinesfalls den Willen absprach. Nach 55 Sekunden im Schlussabschnitt zerstörte Florian Zimmermann mit dem 5:1 alle Hoffnungen der Gäste auf eine Aufholjagd. Den 2:5-Endstand aus Rosenheimer Sicht besorgte Kapitän Sebastian Alt mit einem Powerplaytor.


















