Troisdorf im Sturm überranntGSC Moers

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Von Beginn an rannten die Spieler des GSC Moers, als wenn es um ihr Leben gehen würde, und griffen den Gegner konsequent bereits in dessen Verteidigungsdrittel an. Überrascht von der Aggressivität und der Schnelligkeit kamen die Gäste selbst kaum ins Spiel. In der neunten Spielminute eroberten sich die Gastgeber die Scheibe von Troisdorf und beendeten den Gegenangriff mit Erfolg. Torschütze war Robin Klönder, der in der Folge wie alle anderen Moerser um jeden Quadratmeter Eis kämpfte. Kaum 20 Sekunden später war es der Juniorenspieler Philip Grühn, der nach Vorlage von Alexander Arnold und Verteidiger Pascal Fischer auf 2:0 für Moers erhöhen konnte. Die Gäste, die mit wütenden Angriffen antworteten und sich selbst eine Vielzahl von guten Torchancen erarbeiteten, blieben entweder an der an diesem Abend sehr gut sortierten Abwehr der Gäste hängen oder fanden in dem sehr gut aufgelegten Junioren-Torhüter Winand Schneider ihren Meister. Kurz vor Ende des ersten Spieldrittels erzielte Marvin Richter nach Vorlage von Dennis Lesage den in der Höhe doch überraschenden Pausenstand von 3:0 zugunsten der Gastgeber.

Im Mitteldrittel merkte man den Spielern des EHC Troisdorf an, dass diese in der Drittelpause eine deutliche Ansage ihres Trainers mit auf den Weg bekommen hatten. Die Gäste versuchten ihrerseits aggressiver in die Zweikämpfe zu gehen und die Chancen durch schnelle und präzise Angriffe zu erhöhen. Die Grafenstädter, von ihrem Trainer gewarnt, hielten jedoch gut dagegen und konnten den Vorsprung durch Tor von Alexander Arnold in der 27. Minute auf 4:0 erhöhen.

Mit einem Überzahltor in der 42. Minute durch Benjamin Spazier erhöhten die Schwarz-Gelben sogar auf 5:0. In der 44. Spielminute erhielten die Gäste nach Foulspiel eines Moerser Verteidigers einen Penalty, den Andre Könitzer allerdings nicht verwandeln konnte. Es hatte regelrecht den Anschein, als wenn das Tor der Gastgeber aus Troisdorfer Sicht vernagelt war. Dies war aber ein Trugschluss, da der EHC unermüdlich weiter angriff und in der 46. Minute zum ersten Torerfolg kam. Etwas Spannung kam auf, als drei Minuten später die Gäste auf 2:5 verkürzten und nochmal kurzzeitig Hoffnung schöpften.  In der 54. Minute wurden die Gäste dann wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt, da Alexander Arnold erneut für Moers traf und auf 6:2 erhöhte. Troisdorf konnte zwar kurz vor Ende des Spieles nochmal verkürzen, musste sich aber am Ende dem vermeintlichen Underdog mit 6:3 geschlagen geben. Trainer Stephan Piwonski freute sich für sein Team, da er krankheits- und berufsbedingt leider nur 2 ½ Reihen aufbieten konnte, diese sich aber seit dem Jahreswechsel in dieser Besetzung sehr gut einspielen konnten und durch das gute Spiel in Herford motiviert fühlten.

Zwei Abgänge hat der GSC Moers in diesen Tagen zu verzeichnen. Michael Kalisch, der aufgrund seiner beruflichen Aktivitäten zuletzt nur noch sehr eingeschränkt zur Verfügung stand und kurzfristig mit seiner Frau Nachwuchs erwartet, möchte seine Spielerkarriere zum Ende der Saison in Ratingen beenden, dem Verein, bei dem er als Kind die ersten Schritte auf dem Eis gemacht hat. Michael Kalisch war viele Jahre beim GSC aktiv und als sehr erfahrener Spieler immer eine Stütze im Spiel und beim Training und half dem Trainer junge Nachwuchsspieler in die Seniorenmannschaft einzubinden. Beim zweiten Abgang handelt es sich um Sarah Kazubek, geb. Weyand, die in die Damenmannschaft des EV Duisburg wechselt.

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