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Ice Dragons unterliegen in BremenEin Nachmittag zum Vergessen

Ice Dragons unterliegen in BremenIce Dragons unterliegen in Bremen

Ohne Tim Schürstedt, Kris Gehring und Kevin Rempel in der Abwehr, ohne R.J. Reed (geschont) und Nils Bohle (verletzt) im Angriff, dafür mit Nachwuchsverteidiger Henry Nickel musste Jeff Job seine Reihen gewaltig durcheinander wirbeln, im Tor bekam Lars Rusche seine Chance. Und Lars Rusche stand auch sofort im Blickpunkt, denn während die Ice Dragons gedanklich noch komplett im Bus zu sitzen schienen, hatten die Weserstars durch Sebastian Sobczak und Sascha Schophuis bereits eine 2:0-Führung nach zwei Minuten herausgeschossen. Zwar kamen die Ice Dragons in der sechsten Minute durch Leon Nasebandt auf 2:1 heran, doch die Gastgeber antworteten umgehend durch Marc Meinhardt und stellten den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her. Paul schön stellte die Ergebnistafel dann in der zehnten Minute sogar auf  4:1, die wenigen mitgereisten Herforder rieben sich ob der Leistung ihres Teams verwundert die Augen. Zwar konnten Leon Nasebandt in der 17. Minute und Philipp Brinkmann in der 19. Minute auf 4:3 verkürzen, doch das Spielchen wiederholte sich, Igor Schön legte noch vor der Pause das 5:3 nach.

Auch im zweiten Drittel änderte sich das Bild nicht, die Weserstars waren einfach konsequenter. Igor Schön erhöhte in der 26. Minute auf 6:3, die Ice Dragons kamen durch Henry Nickel (28.) und  Killian Hutt (36.) auf 6:5 heran, erneut Igor Schön (38.) und Franz Bastron (40.) stellten wieder einen Drei-Tore-Abstand her.

Auch die Geschichte des letzten Drittels ist schnell erzählt. Dieses Mal starteten die Ice Dragons zwar besser ins Spiel, Killian Hutt verkürzte kurz nach Wiederanpfiff auf 8:6, doch die prompte Antwort der Gastgeber durch Marc Meinhardt ließ nicht auf sich warten. Zwar konnte Nejc Korpar in der 48. Minute noch einmal auf 9:7 verkürzen, aber die Ice Dragons verzettelten sich jetzt mehr und mehr in Scharmützeln und Diskussionen mit den Schiedsrichtern, was für insgesamt drei Zehn-Minuten-Strafen und diverse Überzahlspiele der Gäste sorgte. So war es am Ende eine hoch verdiente Niederlage und die wohl schlechteste Leistung der Ice Dragons in dieser Vorbereitung.