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Ice Dragons treffen auf KellerkinderHerford spielt gegen Dinslaken und Lauterbach

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Klar, es gibt das für alle Sportarten universelle Sprichwort: „Die Tabelle lügt nicht.“ Aber die Tabelle gibt halt oft auch nicht die ganze Wahrheit wieder.

Die Kobras aus Dinslaken hatten den wohl schlechtesten Start aller Vereine in der Regionalliga West. Auf Grund von Problemen mit dem Kühlsystem fiel die Vorbereitung für die Kobras fast komplett flach. Obwohl fast unverändert und daher eingespielt, benötigte das Team von Christian Sikorsky einige Zeit, um den Rückstand auf die Konkurrenten aufzuholen. Mittlerweile jedoch zeigt die Formkurve der Kobras nach oben. Interessanter Weise sind es vor allem die favorisierten Teams, die dem Team vom Niederrhein liegen, was sie auch in dieser Saison schon mit knappen Ergebnissen gegen Ratingen, Hamm und Neuwied bewiesen. Es ist davon auszugehen, dass die Giftschlangen mit ein wenig zusätzlichem Selbstvertrauen auch schnell wieder zum absoluten Favoritenschreck werden können. Aus genau diesem Grunde sollten die Ice Dragons, auf dem Papier klarer Favorit am Freitagabend, hoch konzentriert in diese Partie gehen.  Spielbeginn ist um 20.30 Uhr.

Am Sonntag (18 Uhr) reisen die Ice Dragons dann in den Vogelsbergkreis nach Lauterbach. Die dort heimischen Luchse stehen derzeit mit einem Punkt mehr vor den Kobras auf dem vorletzten Platz der Regionalliga West. Im Sommer komplett neu zusammengestellt und vom neuen Coach Thomas van Euw übernommen, wirkt es von den Ergebnissen so, als würde das junge Lauterbacher Team noch ein wenig brauchen, um voll in der Regionalliga West anzukommen. Die bisherigen fünf Punkte sammelten die Luchse in den Heimspielen gegen Neuss und Dinslaken, beides direkte Konkurrenten im Kampf um die Play-off-Plätze, gegen die „Großen“ der Liga konnten sie bisher noch nicht ganz mithalten. Einzig die knappe Niederlage in Ratingen lässt sich als Achtungserfolg verbuchen. Doch das alles zählt am Sonntagabend nicht mehr wirklich.