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Drei weitere Spieler für DinslakenKobras legen nochmals nach

(Foto: Sport-meets-Photographie.de)(Foto: Sport-meets-Photographie.de)

Zunächst einmal wurde die wichtigste Entscheidung getroffen, denn es musste ja noch mindestens ein Torhüter verpflichtet werden. Und wie der Zufall es so will, setzt man mit dieser Verpflichtung die Vater-Sohn-Story im Dinslakener Eishockey fort. Denn nach Tom Goldmann, Dennis Schott, Nikolai Tsvetkov und Philipp Heffler trägt nun der fünfte Filius eines ehemaligen Dinslakener Cracks das Trikot der Niederrheiner. Und dieser Name erinnert nicht nur an die guten alten Zeiten, sondern auch an einen der besten Keeper der damaligen Oberliga. Seinerzeit stand Vater Christoph Kleckers zwischen den Dinslakener Pfosten, nun wird es sein Sohn Justin ihm gleichtun.

Justin Kleckers hat im Alter von fünf Jahren die Torhüterausbildung des vom DEB mit fünf Sternen ausgezeichneten Ausbildungszentrums genießen dürfen und dort durchgängig bis in die DNL gespielt. Danach hat er sich auf sein Abitur konzentriert, ist aber dem Eishockey als Schiedsrichter treu geblieben. Während dieser Zeit hat er allerdings auch dem DNL-Team der Krefelder beim Training immer wieder als Torwart ausgeholfen. In der letzten Spielzeit ist er dann beim Neusser EV wieder in den Ligabetrieb zurückgekehrt.

’Ich habe mich in dieser Saison für Dinslaken entschieden, da hier meiner Meinung nach ein ambitioniertes Team mit einem Top-Trainer aufgebaut wird und ich von den Spielern und Fans nur Positives gehört habe. Und die Tatsache, dass mein Vater hier von 1985 bis 1990 gespielt hat, hat die Sache für mich noch interessanter gemacht.

Mein Ziel bei den Kobras ist es, dem Team mit meinen Leistungen dabei zu helfen, sich in den oberen Tabellenrängen zu etablieren. Ich denke, dass wir die Play-offs als ersten Schritt sicher erreichen sollten. Und danach ist alles möglich“, so der 21-jährige Linksfänger.  Justin Kleckers wird bei den Kobras mit der Nummer 35 auflaufen.

Ein weiterer Neuer ist Arthur Erhardt. Der 20-Jährige ist als Perspektivspieler nach Dinslaken geholt worden und der Kategorie der jungen Wilden zuzuordnen. Seine Karriere begann 2005 bei den Moskitos Essen, doch bereits in der darauffolgenden Spielzeit wechselte auch er zum Krefelder EV, wo er durchgängig bis 2015 spielte — mit einer Ausnahmesaison, in der es ihn nach Österreich zu den Graz 99ers verschlug. Von 2015 bis heute setzte er mit dem Eishockey spielen aus privaten Gründen aus. Nun hat ihn wieder das Fieber gepackt und über seinen Kumpel Dennis Schott wurde ein Probetraining absolviert. Dort konnte der 1,88 Meter große Linksschütze Coach Sikorski überzeugen und so wird er in der kommenden Spielzeit mit der Nummer 9 für die Giftschlangen auflaufen.

’Ich selbst sehe mich als einen Allrounder mit den größeren Qualitäten als Stürmer“, versucht der Neuzugang sich selbst zu beurteilen. Auf die Frage, warum er sich für die Kobras entschieden habe antwortete er: ’Im Seniorenbereich kannte ich in den umliegenden Vereinen keinen Spieler außer Dennis. Der hat mich vom Probetraining überzeugt, wo auch ich feststellte, dass die Kobras eine gute Mannschaft sind. Damit war die Entscheidung gefallen“. Nach den ersten Trainingseinheiten zu urteilen, hat ihn Coach Sikorski wohl als Stürmer eingeplant.

Die dritte Neuverpflichtung ist ein Heimkehrer, über den man gar nicht viele Worte verlieren muss. Denn ab der neuen Spielzeit wird die Nummer 8 bei den Dinslakenern wieder ihr Kobra-Trikot überstreifen. Denn von den Eisadlern Dortmund kehrt Joey Menzel zurück. Der Duisburger, den vor allem auszeichnet, dass er auch dahingeht, wo es wehtun kann, begründet seine Rückkehr wie folgt: ’Ich habe nach der letzten Sommerpause einfach mal eine neue Herausforderung gesucht, musste aber feststellen, dass mir die ständigen Fahrten nach Dortmund und zurück zu zeitintensiv waren. Da ich mich mit den Dinslakener Teamkollegen und den Fans eigentlich immer gut verstanden habe, war eine Rückkehr für mich nur ein logischer Schritt.“

Justin Kleckers wird den Kobras bereits zu Saisonstart zur Verfügung stehen, bei den beiden Feldspielern ist es davon abhängig, ob alle Formalitäten bis zum nächsten Wochenende erledigt sind.