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Wieder ein 18-Tore-FestECDC Memmingen

Wieder ein 18-Tore-FestWieder ein 18-Tore-Fest
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Damit kommt es am Sonntag (ab 18.30 Uhr) am Hühnerberg zu einem echten Spitzen-Derby: Gegen die ebenfalls gut gestarteten Lindau Islanders werden weit über 1000 Zuschauer erwartet. Bereits am Freitag geht die Reise für die Indians aber noch zum EHC 80 Nürnberg, wo der fünfte Sieg gelingen soll.

Was für ein „goldener Oktober“ für die Indians und ihre Anhänger: In drei Heimspielen gab es die maximale Punktausbeute von neun Zählern – und dazu noch insgesamt 43 Tore am Memminger Hühnerberg. Gegen die Stiftland Dragons Mitterteich lief die ECDC-Offensive erneut auf Hochtouren und schickte die „Drachen“ auch in dieser Höhe verdient mit 12:6 nach Hause. Doch genau diese Drachen spuckten am Anfang mächtig Feuer und eröffneten den erneuten Torreigen in der 7. Spielminute. In einem Spiel mit stets „offenem Visier“ auf beiden Seiten ergaben sich zahlreiche weitere Einschussmöglichkeiten, von denen auch weitere 7 alleine im ersten Drittel genutzt wurden – sehr zur Freude der 917 Zuschauer fünf davon durch die Gastgeber: Zweimal Markus Kerber, Martin Schweiger, Al Joanette und Ronny Zientek sorgten für eine 5:3 Führung nach 20 Minuten.

Im zweiten Drittel stellte Memmingen dann die Zeichen klar auf Sieg. Patrick Zimmermann, Markus Kerber mit seinem dritten Streich sowie Ronny Zientek und Alex Krafczyk per Doppelschlag innerhalb von nur 33 Sekunden sorgten für Begeisterungsstürme auf den gut gefüllten Zuschauerrängen: So stand nach 40 Minuten ein 9:3 auf der Anzeigetafel und jeder fragte sich, ob die 17 Tore aus dem letzten Spiel noch getoppt werden würden…

Die Antwort gab das letzte Drittel: Ja, es wurde! Das zehnte Tor für die Rot-Weißen markierte André Aschenbrenner. Auch auf das Gegentor zum 10:4 hatte man eine Antwort: Ein zweiter Doppelschlag durch Sven Schirrmacher und Marc Stotz innerhalb von dieses Mal gar nur 19 Sekunden schraubte den Spielstand auf 12:4. Dass es am Ende 12:6 hieß, trübte die Freude im Indians-Fanlager keineswegs. ECDC-Coach Jogi Koch stellte jedoch auf der Pressekonferenz fest, dass „in der Abwehr die Blaskapelle wieder einige Male ohne uns losmarschiert ist“ – eine Formulierung, die durchaus Schmunzeln auslöste, aber auch zeigt, dass man die Defensivarbeit noch verbessern muss. Nach vorne freilich darf es nach dem Geschmack der Memminger gerne so weiter gehen…

Die nächsten drei Heimspiele versprechen jedenfalls Derbystimmung pur und somit weitere Eishockeyfeste am Hühnerberg: Lindau (3. November), Sonthofen (17. November) und Buchloe (22. November) werden demnächst die Schläger mit den Indians kreuzen.