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SERC Fire Wings erkämpfen sich einen PunktSchwenninger ERC

Während SERC-Coach Kevin Apelt auf die Gebrüder Tobias und Markus Zappe verzichten musste, fehlte bei den Gästen mit Ex-Wild Wings-Profi Axel Hackert ebenfalls ein Stammspieler. Die Fire Wings zeigten gegen den letztjährigen Seriensieger keinerlei Respekt und gingen von Beginn an hohes Tempo und bissig in die Zweikämpfe. Die ersten guten Chancen hatten Rafael Popek bei seinem Heimdebut in den SERC-Farben und Johannes Stöhr in Überzahl. Danach war Stefan Schäfer nur durch ein Foul zu stoppen. Im folgenden Überzahlspiel nahm Nachwuchstrainer John Noob Maß und zirkelte den Puck zum 1:0 in den Heilbronner Kasten. Überraschend erzielten die Gäste drei Minuten später den Ausgleich. Kurz vor Drittelende agierten die Eisbären in Überzahl, die Fire Wings vertändelten den schon gewonnenen Puck in der eigenen Zone und Ex-Profi Milan Liebsch erhöhte auf 2:1. Nach dem Seitenwechsel lieferten sich beide Mannschaften einen offenen Schlagabtausch. Marco Rais traf für den SERC bei Überzahl zum 2:2. Auf der anderen Seite nutzten die Unterländer eine Strafzeit gegen Schwenningen zum 2:3. Und eine halbe Minute vor der Pausensirene baute Heilbronn den Vorsprung auf zwei Tore aus. Im Schlussdrittel sahen die Zuschauer einen bravourös kämpfenden SERC, der durch Tore von Florian Hoppe in der 44. Minute und Doppeltorschütze Marco Rais in der 55. Minute mit dem 4:4-Ausgleich belohnt wurde. In den letzten fünf Minuten warfen die Gäste alles nach vorne und schnürten die Fire Wings in deren Verteidigungszone regelrecht ein. Mit vorbildlichem Einsatz und einem Benni Tabor, der sich jetzt als Turm in der Schlacht erwies, retteten sich die Gastgeber über die Zeit und sicherten sich den Punktgewinn. Im folgenden Penaltyschießen scheiterten alle drei Schwenninger Schützen am Heilbronner Goalie Lukin, während noch einmal Milan Liebsch für die Gäste zum Extrapunkt traf.