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Peißenberg gewinnt in HaßfurtTSV Peißenberg

Peißenberg gewinnt in HaßfurtPeißenberg gewinnt in Haßfurt

Nach vier Stunden Fahrzeit und dem schweren Freitagsspiel in den Knochen, begann das Spiel bei den Hawks sehr zäh. Peißenberg übernahm trotz der anfänglichen Müdigkeit das Heft in die Hand und erspielte sich einige Möglichkeiten. Es dauerte bis zur achten Minute, ehe Daniel Lenz ein schönes Zuspiel von Hörndl und Barth zur 1:0-Führung verwandelte. Marco Mooslechner erhöhte in der zwölften Spielminute auf 2:0, als er einen Abpraller aus kurzer Distanz einnetzte, Matthias Müller hatte den Schuss vorher abgefeuert. Eine der wenigen Angriffe auf das Tor von Michael Resch brachten in der gleichen Spielminute den 1:2-Anschlusstreffer, als Christian Dietrich frei vor dem Tor von Max Zösch angespielt wurde. Die Gastmannschaft besann sich jedoch auf ihre Stärken und legte in der 16. Minute nach. Valentin Hörndl erkämpfte sich die Scheibe, lief auf das Tor der Hawks zu und bediente mustergültig den mitgelaufenen Flo Barth, der zum 3:1 traf. In der 18. Minute erhöhten die Eishackler auf 4:1, als Sebastian Buchwieser eine schöne Spielkombination nutzte. Das Zuspiel erhielt er von Martin Andrä bzw. Tobias Maier.

 Die sehr faire Partie begann im Mitteldrittel wie das erste endete. Peißenberg zeigte sich spielerisch überlegen, die Heimmannschaft wurde immer wieder im Spielaufbau erfolgreich gestört. Torhüter Resch bekam selten Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Martin Hinterstocker erhöhte in der 28. Minute auf 5:1, als er von Tobias Maier schön freigespielt wurde. Keine drei Minuten später war er wieder zur Stelle, als er in der 31. Minute einen Abpraller einschob - Martin Andrä hatte vorher aufs Tor geschossen. Dass dieser 6:1-Zwischenstand zugleich der Endstand sein würde, glaubten nicht einmal die 173 anwesenden Haßfurter Fans. Trainer Doug Kacharvich nahm seine Auszeit und wechselte zugleich den Torhüter. Nach diesen Maßnahmen spielten die Haßfurter auch körperbetonter, die Folge davon waren einige Strafzeiten. In den Überzahlsituationen agierten die Peißenberg entweder zu unkonzentriert, oder scheiterten am gut aufgelegten Torhüter Martin Hildenbrand.

Ob des sicheren 6:1-Zwischenstandes begannen die Eishackler den letzten Spielabschnitt. Immer wieder kreuzten sie vor dem gegnerischen Tor auf, agierten aber überhastet oder glücklos. Die Überzahlsituationen konnten ebenfalls nicht zur Ergebnisverbesserungen genutzt werden. Die Heimmannschaft konnte nicht mehr, die Gastmannschaft tat nicht mehr, als erforderlich war.

Stimmen zum Spiel:

Trainer Rudi Sternkopf (Peißenberg): „Wir hatten das schwere Heimspiel vom Freitag und die lange Anreise in den Knochen, deshalb kamen wir nur langsam ins Spiel. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden, nur einen kleinen Vorwurf muss ich der Mannschaft machen. Sie ging zu sorglos mit ihren Chancen um und vergaben so die Möglichkeit, einen höheren Sieg einzufahren. Letztendlich geht der verdiente Sieg in dieser Höhe in Ordnung.“

Trainer Douglas Kacharvich (Haßfurt): „Ich gratuliere zum verdienten Sieg, Peißenberg ist nicht der Gegner, gegen den wir punkten werden und können. Unser Kader wurde mit Landesligaspielern aufgefüllt, da kann ich nicht mehr erwarten. Unser Saisonziel heißt ganz klar, den Abstieg zu verhindern.“