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Niederlage in Zweibrücken – weitere VerletzteStuttgart Rebels

Niederlage in Zweibrücken – weitere VerletzteNiederlage in Zweibrücken – weitere Verletzte

Bereits vor der Abfahrt in die Südwestpfalz war klar, dass man eine schwere Aufgabe zu lösen hatte. Der dezimierte Kader wurde mit Spielern aus der Stuttgarter Landesliga-Mannschaft aufgefüllt, um überhaupt eine spielfähige Mannschaft zu stellen, und allen Unkenrufen zum Trotz war man vom Bully weg das spielbestimmende Team und setzte die Hausherren mächtig unter Druck.

Zwei schnelle Tore durch Christian Pratnemer und Arthur Gross spiegelte die Überlegenheit der ersten zehn  Minuten wider. Forechecking, Distanzschüsse und Nachschüsse – es brannte lichterloh vor dem Gehäuse von Heimgoalie Teucke. Doch nach acht, neun Minuten drehte sich die Partie und die Hausherren kamen immer besser ins Spiel. Die Spielleitung schickte nun in regelmäßigen Abständen einige Rebels-Spieler auf die Strafbank, und dies wussten die Zweibrückener erfolgreich zu nutzen. Alle drei Gegentore zur 3:2 Hornets-Führung wurden im Powerplay erzielt. Dies sollte sich nahezu die gesamte Partie wie ein roter Faden durchs Spiel ziehen. Kurz vor der Drittelpause konnten die Rebels durch Alex Katjuschenko den verdienten Ausgleich erzielen.

Im zweiten Drittel flachte das Spiel deutlich ab, beide Teams egalisierten sich und erst als die Rebels wieder in Unterzahl waren fiel der nächste Treffer der Hornets zum 4:3. Als dann die Hornets einmal in die Kühlbox mussten, schlugen die Stuttgarter in Person von Arthur Gross mit einem Schlenzer von der blauen Linie zu und glichen zum 4:4 aus. Aber kaum ebbte der Jubel ab, gelang den Hornissen ein Sonntagsschuss mit Seltenheitswert, als die Scheibe von der Querlatte nach oben abgefälscht wurde und dann auf dem Rückweg nach unten über die Fanghand von Rebels-Goalie Blankenburg nach hinten bugsiert worden ist. Das schockierte die Stuttgarter Reihen aber keineswegs, denn kurze Zeit später marschierte der agile Alex Katjuschenko allein auf Teucke zu, wurde dabei aber von einem Verteidiger regelwidrig zu Fall gebracht. Der anschließende Penalty brachte aber nichts Zählbares, so dass das 4:4 für die Hornets weiter Bestand hatte. Keine 60 Sekunden nach dem Penalty machten es die Hornets besser und gingen erneut mit 5:4 in Führung.

Im letzten Spielabschnitt gab es wieder die ortsüblichen Strafzeiten gegen die Rebellen und wieder schlugen die Hausherren zu (6:4) und hätten die Partie anschließend sogar durch doppelte Überzahl nach Hause fahren können. So aber wurde es nochmal spannend. Lars Schmohl verkürzte in der 57. Min. auf  5:6 und nun wurde es nochmal richtig hektisch. Kurz vor Ende der Partie wurde auch Blankenburg aus dem Gehäuse beordert, aber es nutzte nichts mehr.