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Falcons müssen sich Riverkings geschlagen gebenEV Pfronten

Somit konnte der Aufstiegsaspirant einen weiteren Sieg zum Erreichen des angestrebten Ziel einfahren, während den Falcons nach der Begegnung eine gewisse Ratlosigkeit anzumerken war. In einem temporeichen Spiel hatten die Gastgeber zunächst mehr vom Spiel und die höhere Anzahl an Torschüssen zu verzeichnen. Als bereits die letzte Minute im ersten Spielabschnitt lief und die Riverkings auch noch in Unterzahl gerieten, dachte wohl niemand im Stadion, dass die nächsten 38 Sekunden die Begegnung entscheiden verändern würden. Doch während Pfronten eigentlich den Vorteil einer Überzahlsituation nicht nutzen konnte, erzielte nach einem Konter Michael Fischer aus fast unmöglichem Winkel die Führung der Gäste. Als auch der nächste Angriffsversuch der Hausherren abgeblockt werden konnte, gelangte erneut Michael Fischer an die Scheibe und lief alleine auf Danny Schubert zu, der zwar den ersten Versuch noch parieren konnte, beim Nachschuss allerdings machtlos war. Als kurz darauf die Sirene ertönte, war die Fassungslosigkeit einiger Pfrontener Spieler in deren Gesichtern deutlich erkennbar. Man kann der Mannschaft um Trainer Mike Lehrl jedoch keinen Vorwurf in Sachen Einsatzwillen und Bereitschaft machen, aber es gibt einfach Tage oder Spiele, da will einfach nichts gelingen, so schien es auch am Freitagabend gewesen zu sein. Im Mitteldrittel hatten die Falcons nun zumindest statistisch gesehen mehr Spielanteile, am Ergebnis änderte sich jedoch nichts. Im Schlussabschnitt kämpften beide Mannschaften,  angefeuert von den jeweiligen lautstarken Fanlagern und lieferten sich einen sehenswerten Schlagabtausch, Landsberg schien mit zunehmender Dauer, auch aufgrund der Vielzahl an Strafzeiten etwas weniger Kraftreserven zu haben, wusste sich aber weiterhin gegen die Angriffe der Hausherren erfolgreich zu wehren. Diese hätten an diesem Abend scheinbar noch Stunden weiterspielen können, ohne hierbei einen Treffer zu erzielen. Was die Pfrontener auch anstellten, entweder verpasste die Scheibe knapp das Ziel oder wurde Beute des starken Torhüters der Landsberger, Christoph Schedlbauer. So kam es, wie es kommen musste, 58. Spielminute und erneut Michael Fischer erzielte seinen dritten Treffer des Abends zum 0:3. Landsberg ging nach einem packenden Spiel verdient als Sieger vom Eis und bleibt nach diesem Erfolg auch weiterhin ein heißer Anwärter auf den Titel. In Pfronten überlegte man noch lange nach dem Spiel, wann man zuletzt auf eigenem Eis kein einziges Tor erzielt hatte, bislang konnte dies nicht eindeutig festgestellt werden.