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Schönheide und FASS Berlin teilen Punkte im Topspiel Entscheidung erst im Penaltyschießen

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Am Ende belohnten sich die Wölfe einfach nicht mit drei Punkten für ihre gute Leistung und den Aufwand, welcher betrieben wurde. Über die gesamte Spielzeit waren die Hausherren die bessere Mannschaft, aber die Chancenverwertung und die unnötigen Strafen lassen FASS Berlin letztendlich mit zwei Punkten als Sieger vom Eis gehen. Im ersten Drittel brannten die Wölfe förmlich ein Feuerwerk ab. Es folgten Chancen über Chancen, aber erst ein abgefälschter Schuss von Vincent Wolf (8.) in Überzahl brachte die mehr als verdiente Führung. Auf der Gegenseite der 1:1-Ausgleichstreffer von FASS-Verteidiger Christian Steinbach (13.) per Schuss von der blauen Linie, welcher Wölfe-Keeper Eric Hanke durch die Lappen ging. Die letzten fünf Minuten bis zur ersten Pause kämpften die Wölfe in Unterzahl, nachdem Jannik-Noah Grätke mit einer Spieldauerstrafe vom Eis musste. Doch die Wölfe meisterten diese Phase erfolgreich und ließen nichts zu.

Im zweiten Drittel gab es viele fragwürdige Entscheidungen und Strafen auf beiden Seiten, womit kaum noch Spielfluss vorhanden war. FASS Berlin nutzte dabei eine Unaufmerksamkeit durch Nico Jentzsch (41.) und eine Überzahlsituation durch Christian Steinbach (32.) zur 1:2 und 2:3-Führung. Zwar konnten die Wölfe zwischenzeitlich durch Petr Kukla (23.) zum 2:2 ausgleichen, doch erst, als die Wölfe wieder komplett und nun selbst in Überzahl agierten, konnten die Gastgeber die Spielverhältnisse wieder gerade rücken und mit zwei Überzahltoren von Björn Schenkel (38.) und Lukas Novacek (39.) mit 4:3 in Führung gehen.

Im letzten Abschnitt nutzte FASS Berlin gleich den ersten Wechsel zum 4:4-Ausgleich durch Patrick Czajka, erneut ein unnötiger Gegentreffer. Danach liefen die Wölfe Angriff auf Angriff für den Führungstreffer. Die Akademiker kamen kaum aus ihrem eigenen Drittel, doch das Scheibenglück war heute leider nicht auf Seiten der Wölfe. Somit musste die Penaltylotterie entscheiden, in welcher für die Wölfe nur Petr Kukla traf, während für die Berliner Patrick Czajka und Gamewinner Richard Jansson erfolgreich waren.