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Weserstars Bremen drehen die Partie gegen AdendorfPerfekter Start

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Es war ein packendes Eishockeyspiel, das die 270 Zuschauer geboten bekamen. Der Gast aus der Lüneburger Heide, mit einem Heimsieg gegen die Icefighters aus Salzgitter im Gepäck, kam nicht nach Bremen, um die Punkte abzuliefern. Auf Seiten der Weserstars musste man ohne die etatmäßigen Verteidiger Michael Sievert und Robert Naguschewski auskommen. Darian Wellmann und Max Kuzmin übernahmen diese Aufgaben und taten es Bravour.

Den besseren Start hatten die Hausherren. Wie auch in den Spielen zuvor zeigten sie eine konzentrierte Leistung und belohnten sich in der fünften Minute mit einem Powerplaytreffer durch Mirco Ratajczak. Mit leichten Spielvorteilen setzten die Weserstars ihr Spiel fort, ein weiteres Tor blieb ihnen aber vorerst verwehrt. Die Pausenführung entsprach dann auch dem Spielverlauf. Allerdings war die Partie für Philip Gebler hier beendet. Er musste aufgrund einer Gehirnerschütterung pausieren.

Zu Beginn des zweiten Drittels kamen die Gäste ebenfalls in Überzahl zum Ausgleich (23.) und nutzten eine kurze Schwächephase der Hausherren zu zwei weiteren Toren binnen zwei Minuten  (24./26.). Nicht nur, dass der Spielverlauf auf den Kopf gestellt wurde, der Gast agierte nun mit Oberwasser. Die fällige Auszeit wirkte sich positiv aus, denn die Weserstars kamen langsam wieder in ihre Form. Der Anschlusstreffer durch Sebastian Sobczak in der 32. Minute gestaltete die Partie wieder offen und brachte die Hausherren zurück in die Partie.

Im letzten Abschnitt zeigte sich das Spiel gerade in den ersten Minuten ausgeglichen. Der Ausgleich durch Igor Schön in der 47. Minute war nun mehr als verdient. Als Darian Wellmann in 52. Minute zur 4:3-Führung traf, kippte die Begegnung endgültig. Drei Minuten später folgte die Szene des Spiels. Ein erneut überragend haltender Maksim Jar vereitelte eine Großchance des AEC und im Gegenzug fasste sich erneut Darian Wellmann ein Herz und krönte seinen Sololauf durch die Adendorfer Abwehrreihe mit dem fünften Bremer Tor. Den Schlusspunkt setzte Artur Galwas, mit seinem Treffer ins leere Gästetor.

Der sportliche Leiter Andreas Niewiera sagte: „Packendes Eishockey, zufriedene Zuschauer, drei weitere Punkte. Wir haben gestern an die Leistung aus den Vorbegegnungen angeknüpft. Selbst der Ausfall von Philip, wirkte sich nur kurz aufs Spielgeschehen aus. Die Mannschaft zeigte selbst nach zwei Toren Rückstand Moral und erkämpfte sich einen hochverdienten Sieg. Wieder einmal heißt es jetzt, die Kranken schnell wieder einsatzbereit zu bekommen, ehe wir am 3. November nach Adendorf reisen.“