Salzgitter Icefighters geben sicheren Sieg aus der HandAm Ende fehlte die Kraft

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Die 4:5 (3:1, 1:1, 0:2, 0:1)-Niederlage, die sich erst im Penaltyschießen abzeichnete, wurde aber erst in einer mehr als dramatischen Endphase manifestiert. Begonnen hatte für die Ambitionen der Gastgeber zunächst auch alles wie geplant. Man setzte den Gegner früh unter Druck und versuchte aus einer stabilen Abwehr heraus schnell vorzustoßen. Mit diesem Mittel kam der Erfolg in der achten Minute, das Tor für die Icefighters machte Justin Spenke. Der unmittelbar danach erzielte Ausgleich in Minute neun war das Resultat der Bemühungen der Gäste die ihrerseits immer für einen schnellen Gegenzug gut waren. Eine Überzahlsituation sollte den neuerlichen Vorteil im Ergebnis bringen, Nils Blankschyn erzielte das 2:1 (16.) wobei der Pausenstand von 3:1 noch durch Justin Spenke hergestellt wurde (19.).

Nach der ersten Pause stellte der Spitzenreiter von der Weser sofort klar, wieso man die Tabelle anführt, nicht lange nach Wiederanpfiff verkürzte man auf 3:2 (21.). Danach egalisierten sich beide Reihen weitestgehend, die Akzente setzten hierbei allerdings häufiger die Weserstars. Etwas überraschend, aber mithin nicht unverdient machte auch Nils Blankschyn sein zweites Tor an diesem Abend und sorgte beim Pausentee für ein doch komfortables 4:2.

Der letzte Abschnitt der regulären Spielzeit verlief auch weitestgehend unspektakulär bis kurz vor dem Ende. Bis dato verteidigten die Salzgitteraner mit allen Mitteln und versuchten den einen oder anderen Konter zu fahren. Die Abwehr der Gäste blieb indes stabil und so erfolgten hier keine weiteren Gegentreffer. Eine Überzahlsituation zugunsten der Bremer läutete dann die Wende ein, nachdem auch der Goalie sein Tor verlassen hatte ergab sich ein komfortables Übergewicht, das durch geschicktes spielen mit zwei Feldspielern mehr zum Anschlusstreffer genutzt wurde (59.). Den aus Salzgitteraner sehr schmerzlichen Schlusspunkt setzte dann Darian Wellmann, der den vielumjubelten Ausgleich wieder in einer durch den Tausch des Torhüters zugunsten des sechsten Feldspielers ergebenen Situation erzielte.

Das 4:4 bedeutete eine fünfminütige Verlängerung, in der jedoch kein weiterer Treffer fiel. Das Penaltyschießen musste die Entscheidung bringen, und diese kam durch das einzige Tor hier zustande, erzielt von Ales Jurick. So verblieb den Icefighters lediglich der schwache Trost des einen Punktes, der durch die zwei verlorenen jedoch entscheidend getrübt wurde.

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