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ESV Buchloe reist zum einzigen nach PfaffenhofenDen Schwung mitnehmen

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Dort heißt es für die Buchloer nach dem erfolgreichen letzten Wochenende möglichst den Schwung mitzunehmen und nachzulegen. Mit den beiden knappen und somit sicherlich auch etwas glücklichen Siegen gegen Landsberg und Peißenberg haben sich die Buchloer vergangenes Wochenende wieder eindrucksvoll zurückgemeldet. „Wir müssen trotzdem weiter hart arbeiten und auch zulegen, wenn wir unter die ersten Acht wollen“, meint Coach Topias Dollhofer, der auf der Pressekonferenz nach dem Heimsieg gegen Peißenberg schon schmunzelnd mutmaßte, dass man das Glück für die gesamte Hinrunde nun aufgebraucht haben könnte. Trotzdem war dieses Glück gewissermaßen in beiden Partien auch hart erarbeitet. Und so sind die Piraten nach den zwei moralisch ganz wichtigen Erfolgen nach dem sieglosen Wochenende zuvor erst einmal wieder auf den heißbegehrten achten Tabellenrang zurückgekehrt. Diesen gilt es nun am Freitag in Pfaffenhofen auch zu verteidigen.

Vom Papier her scheint das auf den ersten Blick durchaus machbar zu sein, doch Dollhofer warnt bereits im Voraus: „Die Liga ist heuer insgesamt enger zusammengerückt und auch die Teams aus den unteren Tabellenregionen haben sich verstärkt. Für uns gibt es daher keine vermeintlich leichten Spiele.“ Denn obwohl die Pfaffenhofener derzeit nur auf Platz zwölf liegen, sind die Icehogs sicher nicht zu unterschätzen. Immerhin hat man mit 28 Gegentoren derzeit die sechstbeste Defensive. Vorne drückt der Schuh allerdings bisher, denn mit 22 erzielten Toren stellt man momentan die schwächste Offensive der Bayernliga. Trotzdem taten sich die Buchloer in den letzten Jahren gegen solche Gegner bekanntermaßen immer wieder extrem schwer. Gegen die Icehogs hat man aber eigentlich recht gute Erinnerungen. Schließlich konnte man beim letzten Aufeinandertreffen Ende Dezember letzten Jahres mit einem 4:2-Auswärtssieg den vorzeitigen Klassenerhalt feiern. Die Oberbayern dagegen musste in der abgelaufenen Spielzeit in die Abstiegsrunde, sicherten sich dort aber recht souverän den Ligaverbleib. Im Sommer wurde das Team des neuen Trainerduos Dimitri Kurnosow und Gregor Tomasik dann etwas umgebaut. Für den in die Oberliga nach Regensburg abgewanderten David Felsoci holte man ebenfalls aus Regensburg den oberligaerfahrenen Angreifer Daniel Huber, der zuvor schon elf Spielzeiten in der Domstadt absolviert hat. Ebenso hat man sich mit den beiden Kanadiern Michael Chamello und Jake Fardoe verstärkt, die beide ganz gut eingeschlagen haben. Der 25-jährige Stürmer Chamello führt mit sieben Toren und zwei Assist nämlich aktuell die teaminterne Scorerwertung an. Und auch Verteidiger Jake Fardoe hat schon sechs Zähler auf seinem persönlichen Punktekonto. Auf die beiden muss die Buchloer Defensive neben dem letztjährigen Torjäger Robert Neubauer also wohl besonders aufpassen. Dass die Icehogs ein unbequemer Gegner sind musste auch schon so manches Top-Team feststellen. Gegen den Spitzenreiter Höchstadt (2:4) oder auch den Tabellenzweiten Dorfen (1:3) verloren der ECP nämlich nur knapp. Unterschätzen oder gar auf die leichte Schulter nehmen darf man die Icehogs also nicht, sonst erwartet die Buchloer ein böses Erwachen.