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Black Bears besiegen Selb 1b mit 9:4Starkes Team sorgt für Sechs-Punkte-Wochenende

Felix Kammermeier (rechts) netzt lässig zum 6:3 ein. (Foto: Sven Seidl/Black Bears Freising)Felix Kammermeier (rechts) netzt lässig zum 6:3 ein. (Foto: Sven Seidl/Black Bears Freising)
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Das war aber auch dringend notwendig nach drei Niederlagen gegen Königsbrunn, Bad Kissingen und eben Selb, um den Anschluss an das obere Tabellendrittel zu halten. Dies ist gelungen, ebenso die eindrucksvolle  Revanche gegen Selb in einem äußerst fairen Spiel. Die Top-Reihe mit Martin Dürr, Manuel Kühnl und Patrick Holler schlug sechs Mal zu.

Die Black Bears gewannen vor über 250 Zuschauern verdient. Selb war bis Mitte des zweiten Drittels absolut gleichwertig, dann bauten sie allerdings konditionell stark ab. Das 1:0 schoss nach zehn Minuten Dürr, Kühnl und Holler hatten ihn mit schnellen Pässen freigespielt. Fünf Minuten später eilte Goalie Johannes Sedlmeier nach einem angezeigten Foul rasch aus seinem Tor und erneut zeigten die Black Bears ein exzellentes Überzahlspiel: Oertel – Kühnl – Dünzl – Tor. Auch hier macht sich endlich die erfahrene Handschrift von Coach Heinz Zerres bemerkbar. Doch in dieser Phase war Selb die stärkere Mannschaft, innerhalb einer Minute glichen sie durch Warkus und Heinz aus, waren nahe am Führungstreffer. Die Pausenhupe rettete Freising vor dem Rückstand.

Zunächst die 3:2-Führung durch Dürr, dann saßen Dünzel und Pavel Hanke kurz nacheinander für je zwei Minuten auf der Strafbank. Selb nutzte dies zum erneuten Ausgleich durch Warkus, doch dann ging den Oberpfälzern schlagartig die Kraft aus. Freising zeigte wirklich starkes Eishockey mit tollen Kombinationen zum Zunge schnalzen. Holler in der 28. Minute nach Zauberpass von Kühnl hzum 4:3, dann schickte Dürr in der 32. am Ende der gewohnten Kombination mit Holler und Kühnl eine Rakete ins Kreuzeck zum 5:3. Felix Kammermeier wurde in der 35. mustergültig von Bernhard Weinzierl und Martin Oertel bedient, es stand 6:3 und schließlich Kühnl in der 37. nach einem genialen Pass von Holler quer über die gesamte Breite des Selber Verteidigungsdrittels zum Pausenstand von 7:3. Die Zuschauer hatten 15 hochklassige Freisinger Eishockey-Minuten erlebt.

Im Schlussabschnitt ließen die Black Bears nichts mehr anbrennen, nahmen aber etwas Tempo heraus. In der 49. Minute erhöhte Öertel auf 8:4, Bauer betrieb eine Minute später noch etwas Ergebniskosmetik ehe der überragende Dürr mit seinem vierten Treffer den Endstand von 9:4 herstellte. Nächster Gegner der Black Bears ist am Freitag Straubing, das alle elf Spiele bisher verloren hat. Mit der Leistung dieses Wochenendes sollten die Freisinger im Dezember wieder unter den ersten fünf Mannschaften stehen.