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Heilbronner Erfolg gegen Zweibrücken, Niederlage gegen EppelheimSieg und Niederlage für die Eisbären

Stefano Rupp (links) sammelte ich acht Spielen für die Eisbären schon 17 Scorerpunkte. (Foto: Thomas Kircher)Stefano Rupp (links) sammelte ich acht Spielen für die Eisbären schon 17 Scorerpunkte. (Foto: Thomas Kircher)
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Gleich nach etwas mehr als zwei Minuten mussten die forsch auftretenden Eisbären gegen Zweibrücken einen Dämpfer hinnehmen, als Tim Essig den ersten Hauch einer Chance der Gäste zum 0:1 nutzte. Doch die Antwort der Hausherren folgte stehenden Fußes: Nur 15 Sekunden später traf Sven Breiter zum 1:1. Der Meister der Jahre 2013, 2014, 2015 und 2016 über nahm das Kommando gegen den amtierenden Champion und erzielte in der 18. Minute durch Daniel Steinke das 2:1. Im zweiten Abschnitt sahen die 400 Zuschauer einen stärker werdenden Gegner, der durch Kenneth Matheson (31.) ausgleichen konnte. Doch dann kam das Schlussdrittel mit 20 Minuten, die die Zweibrücken Hornets vermutlich am liebsten wieder aus der Vereinschronik löschen würden. Stefano Rupp stibitzte nach 70 Sekunden einem gegnerischen Verteidiger den Puck vom Schläger und traf zum vielumjubelten 3:2, dem Igor Filobok in der 45. Minute das 4:2 folgen ließ. Bei den Eisbären gelang nun jede Aktion, während beim Titelverteidiger gar nichts mehr lief. Claudio Schreyer (5:2, 45.), Vasilios Maras (6:2, 53.), abermals Claudio Schreyer (7:2, 57.) und Stefan Schrimpf (8:2, 60.) sorgten für den Endstand, den so zum Ende des zweiten Drittels niemand für möglich gehalten hätte.

Das Spiel in Eppelheim hätte für den Tabellenführer nicht besser beginnen können. Igor Filobok (4.), Vasilios Maras (12.) und Marc Oppenländer (16.) hatte die Gäste mit 3:0 in Führung geschossen – ein komfortabler Vorsprung, eine gefühlt vorzeitige Entscheidung zu Gunsten des Teams von Trainer Sascha Bernhardt. Dass eine 3:0-Führung im Eishockey aber gar nichts bedeutet, bekamen die 175 Zuschauer noch während des ersten Drittels zu spüren. Michael Dorfner (18.), Christian Pister (19.) und Eric Artman 17 Sekunden vor der Pause machten aus dem 0:3 innerhalb kürzester Zeit ein 3:3. Noch schlimmer kam es dann in den zweiten 20 Minuten. Erneut Artman (25.), Sven Jacobaschke (27.) sowie zweimal Cedric Striepeke (31./32.) schossen die Gastgeber mit 7:3 in Führung. Dennoch steckten die Eisbären nicht auf und kamen durch Tore von Daniel Brendle (36.), Daniel Steinke (37.) und Stefan Schrimpf (42.) auf 7:6 heran. Zwei Minuten nach seinem Anschlusstreffer kassierte Kapitän Schrimpf eine Strafe für Beinstellen. Die fällige Überzahl nutzte Michael Dorfner zum entscheidenden Treffer zum 8:6. Igor Filobok konnte zwar in der 54. Minute noch auf 8:7 verkürzen, doch brachten die Gastgeber den knappen Vorsprung vollends über die Runden.

Trotz der Niederlage bleiben die Eisbären vorerst Tabellenführer vor den punktgleichen Bietigheim Steelers. Weiter geht es am Sonntag um 18 Uhr mit einem Heimspiel gegen die Baden Rhinos Hügelsheim.