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Eisbären Eppelheim unterliegen dem EV RavensburgECE nun auf Rang fünf

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Das den Eisbären ein schweres Heimspiel bevorstehen würde, war schon vor Spielbeginn klar. Denn mit Goalie Heckenberger hatten die Oberschwaben den nach Janis Wagner besten Torhüter der Liga im Tor und auch die zahlreichen Neuzugänge wussten in den vorherigen Spielen bereits zu überzeugen. Die Eisbären wollten dem erwartet hohen Tempo mit vier Reihen entgegentreten, was am Ende jedoch nicht aufgehen sollte.

Die ersten Minuten gehörten dabei klar den Gästen, die Angriff um Angriff auf das von Marcel Kappes bestens gehütete ECE-Gehäuse liefen. Als man in der 15. Minute die erste und einzige Unterzahl des Spieles überstanden hatte, lief es bei den Eisbären langsam flüssiger und auch EVR-Goalie Heckenberger bekam vermehrt Arbeit. Die Führung der Eisbären in der 18. Minute, als Dorfner einen Schuss von Christian Pister unhaltbar abfälschte, war daher schon eine schmeichelhafte Führung.

So wunderte es kaum, dass zu Beginn des zweiten Drittels der verdiente Ausgleichstreffer für Ravensburg fiel (26.). Doch mit dem schönsten Spielzug des Abends korrigierten Striepeke und Artman nur Sekunden später die Anzeigetafel auf 2:1 (27.). Ruhe sollte dieser Treffer den Eisbären jedoch keinesfalls bringen und die folgenden Minuten brachten das Spiel gänzlich zum Kippen. Kurz nacheinander lieferte man sich katastrophale Puckverluste in der eigenen Defensive, bei denen sich die Gäste im Konter ohne Gegenspieler nicht lange bitten ließen und innerhalb von zehn Minuten das Ergebnis auf 2:4 drehten.

Für das Schlussdrittel hatte man sich viel vorgenommen und wollten das Spiel wieder an sich reißen. Der Wille war da, doch es fehlte an Präzision. So hatten beide Teams zwar Chancen, verpassten aber eine Vorentscheidung. Als fünf Minuten vor der Pause die Eisbären nochmals in Überzahl agierten, verlies bereits Kappes das Tor zu Gunsten eines weiteren Feldspielers. Es lag ein Treffer in der Luft doch anstelle des Anschlusstreffers musste man stets um sein verwaistes Tor fürchten. Zwei Sekunden vor Spielende fiel dann letztendlich der, nicht mehr spielentscheidende Empty-Net-Treffer, der den Gästen den ersten Sieg überhaupt über die Eisbären in der Regionalliga Südwest sicherte.