So leicht wie im Hinspiel, das die Kobras mit 16:2 für sich entscheiden konnten, wollten es die Grizzlys dem Gastgeber dieses Mal nicht machen. Zwar gingen die Hausherren vor 100 Zuschauern erwartungsgemäß bereits in der vierten Minute durch Daniel Pleger mit 1:0 in Führung, doch bissen sich die Kobras in der Folgezeit am scheinbar unüberwindbaren Torwart der Grizzlys die Zähne aus. Und wenn man die eigenen Chancen nicht nutzt, rächt sich das meistens. So war Dennis Rudolph im Gehäuse der Dinslakener nach einem abgefälschten Schuss in der 15. Minute machtlos und es stand 1:1. Bei den Kobras machte sich Unzufriedenheit breit. Man haderte mit sich selbst und mit dem Schiedsrichter, wobei Letzteres eine Sekunde vor Ende des ersten Drittels mit einer zehnminütigen Disziplinarstrafe für Jan Nekvinda wegen Meckerns endete.
Das zweite Drittel sollte nicht anders verlaufen. Die Kobras rannten weiter auf das Tor der Grizzlys an, doch scheiterte man an der eigenen zu umständlichen Spielweise. Irgendein Schläger war immer im Weg und so dauerte es bis zur 35. Minute, ehe Nekvinda zum 2:1 traf und seinen bisher geschobenen Frust in Zählbares ummünzte.
Im letzten Drittel sollte der Knoten bei den Hausherren endlich platzen. Nachdem Tim Alles in der 44. Minute das 3:1 erzielt hatte, fielen die weiteren Treffer fast im Zweiminutentakt. Bergkamen hatte nun, nach einer bisher sehr guten kämpferischen Leistung, nichts mehr entgegenzusetzen. Die weiteren Treffer der Kobras erzielten zwei Mal Benedikt Hüsken, Jan Nekvinda, Petr Macaj, Timothy Tanke und Tim Alles.
Nachdem die letzten drei Begegnungen der Dinslakener immer gegen Teams vom Tabellenende stattfanden, kommt es am kommenden Sonntag in Neuss um 20 Uhr zum Spitzenspiel der Pokalrunde. Der Neusser EV ist bisher ebenfalls ohne Punktverlust.


















