Tschechische Extraliga im Gratis-LivestreamSparta Prag, HC Kometa Brünn, HC Verva Litvinov hier live und kostenlos

Titelverteidiger in der laufenden Saison ist der HC Kometa Brünn. (picture alliance / David Tanecek/CTK/dpa)Titelverteidiger in der laufenden Saison ist der HC Kometa Brünn. (picture alliance / David Tanecek/CTK/dpa)
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Zeit der Abo-Meister ist vorbei

Eishockey ist in Tschechien Teil der nationalen Identität. Dies gilt auch für die Extraliga. Die höchste Spielklasse des Landes feiert derzeit ihre 25-jährige Jubiläumssaison. Nach der Teilung der Tschechoslowakei am 1. Januar 1993 gingen Tschechien und Slowakei auch sportlich eigene Wege. Mit Beginn der Saison 1993/94 wurden so auch im populären Eishockey neue Wettbewerbe eingeführt. Die besten Klubs aus Tschechien spielen seitdem in der Extraliga. Deren Boss Josef Řezníček ist von seinem Produkt überzeugt. Vor allem die Ausgeglichenheit sorgt für Spannung. Gähnende Lageweile durch den Durchmarsch von Serienmeistern sind rund um das Siebengebirge ein Fremdwort. „In der Extraliga haben bisher insgesamt 24 Clubs gespielt. Genau die Hälfte von ihnen hat zumindest einmal den Titel gewonnen. Dabei ist festzustellen, dass die Zeit der Abo-Meister wohl vorbei ist, denn in den letzten Jahren haben sich die Titelträger ständig abgelöst“, schwärmt Řezníček. Verhältnisse wie in der deutschen Fußall-Bundesliga, wo Bayern München praktisch schon am ersten Spieltag die Meisterschale überreicht bekommt, sind den eishockeyverrückten Tschechen fremd. 

Meister wechselt seit 2007 ständig 

Das bestätigt die Chronik des Wettbewerbs. Zu Beginn dominierte noch Rekordmeister HC Vsetín. Von 1995 bis 1999 gewannen die Mährer fünf Titel in Folge, Nummer sechs im Jahr 2001. Sparta Prag folgt mit vier Triumphen. Die Hauptstädter sind bis dato auch der letzte Verein, der seinen Titel erfolgreich verteidigen konnte (2006/07). Seitdem wechselte der Champion ständig. Olomouc (Olmütz), Karlovy Vary (Karlsbad), Třinec, Plzeň (Pilsen), Litvínov (Leutensdorf), Liberec (Reichenberg) und Brno (Brünn) haben ihn jeweils einmal gewonnen, Zlín und Slavia Prag je zweimal und Pardubice (Pardubitz) dreimal. Spannung ist also garantiert. Für Wettfreunde also das absolute Nonplusultra. Oder? Titelverteidiger in der laufenden Saison ist der HC Kometa Brünn. Aktuell sind die Südmähren aber nur Tabellenvierter. Mit 16 Punkten Rückstand auf Tabellenführer HC Skoda Pilsen. 

Der Modus

In 52 Spielen treten alle Teams jeweils viermal gegeneinander an, jede Mannschaft hat in der gesamten Saison 26 Heim- und 26 Auswärtsspiele. Die Klubs auf den Plätzen 1 bis 6 qualifizieren sich direkt für die Play-offs, die im Best-of-seven-Modus ausgetragen werden. Der Sieger der Play-offs erhält als tschechischer Meister den Pohár T. G. Masaryka (T.-G.-Masaryk-Pokal). Die Mannschaften auf den Plätzen 7 bis 10 spielen die beiden weiteren Play-off-Plätze im Best-of-Five untereinander aus. Die restlichen vier Mannschaften spielen eine Abstiegsrunde (Play-out), deren zwei Letztplatzierte an der Liga-Relegation gegen die beiden Halbfinalsieger der 1. Liga teilnehmen.

Spannende Frage: Kehrt Jagr zurück?

Über allem schwebt engelsgleich Jaromir Jagr, die tschechische Eishockey-Ikone, das Nationalheiligtum schlechthin. Wie berichtet, arbeiten die Calgary Flames und der Superstar nach einer für ihn bisher durchwachsenen Spielzeit an einem Auflösungsvertrag. Kommt der 45-Jährige Eis-Oldtimer zurück nach Europa, damit er sich seinen olympischen Traum, die Teilnahme an den Winterspielen in Südkorea erfüllen kann? Die lebende Legende ist Mehrheitsaktionär bei seinem Heimatklub, dem Zweitligisten Rytíři Kladno. Die Gerüchteküche brodelt fast über. Fast alle Top-Klubs, ob aus der russischen KHL, der NL aus der Schweiz, der deutschen DEL, vor allem aber die aus seinem Heimatland Tschechien reißen sich um den legendären Altmeister. Řezníček bleibt gegenüber Radio Praha gelassen: „Ich wünsche ihm, dass er noch einen neuen Vertrag in der NHL bekommt. Dann könnte er weitere Meilensteine in dieser Liga aufstellen, und Rekorde sind dazu da, um gebrochen zu werden. Alle anderen Spekulationen, ob er nun in der Extraliga, der zweiten tschechischen Liga, und vor allem bei Olympia spielen wird, die kann nur er selbst beenden.“ 

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2) Konto eröffnen

3) mindestens und einmalig 10 Euro einzahlen. 

Das war’s schon. Na dann, Hockeyweb wünscht viel Spaß.


Extraliga, 49.Spieltag, 23. Januar:

17 Uhr: Trinec – Sparta Prag

17.30: Litvinov – HC Dukla Jihlava

17.30: Zlin – Mlada Boleslav

18.00: Liberec – Kometa Brno

18.00: Mountfield HK – Chumutov

Nachholspiel 44. Spieltag:

18.00: Pardubice – Vitkovice

 

Tabelle/Extraliga: 

1. Pilsen 91 Punkte

2. Mountfield 80

3. Vitkovice 77

4. Brünn 75

5. Trinec 73

6. Olomouc 62 

7. Zlin 60

8. Prag 59

9. Pardubice 57

10. Chomutov 56

11. Boleslav 55

12. Lieberc 54

13. Litvinov 43

14. Jihlava 40

 

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