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Team Canada holt sich erneut den Spengler-CupFinalsieg der Kanadier gegen den HC Lugano

Die Kanadier setzten sich erneut beim Spengler-Cup in Davos durch. (Foto: dpa)Die Kanadier setzten sich erneut beim Spengler-Cup in Davos durch. (Foto: dpa)

Es folgte ein 4:3 gegen Gastgeber HC Davos. Interessant dabei die Tatsache, dass Team Canada einige Spieler mit dabei hatte, die in der NLA ihr Geld verdienen wie McIntyre, Emmerton, Ebbett oder Micflikier. Die Davoser starteten mit einer reinen ersten Schweizer Reihe, hatten insgesamt sechs Ausländer in ihren Reihen.

Dieser Sieg reichte den Kanadiern für das Erreichen des Halbfinals. Dort warteten die Tschechen von Mountfield HK aus Hradec Kralove. Diese hatten sich mit einem überraschenden 4:3 gegen den zweiten KHL-Klub Awtomobilist Jekaterinburg qualifiziert, nachdem es zuvor ein 3:4 gegen den zweiten Schweizer Club, den HC Lugano, gegeben hatte.

Im Halbfinale bezwangen dann die Kanadier die Tschechen mit 5:1 (2:0,1:1,2:0), wobei alleine vier Tore im Powerplay fielen.

Im zweiten Halbfinale standen sich die beiden Schweizer Teams gegenüber. Davos hatte zwar in der Vorrunde 3:4 gegen Team Canada verloren, aber überraschend Dynamo Minsk mit 5:4 bezwungen. Im Viertelfinale wartete Jekaterinburg und wurde mit 3:1 besiegt. Lugano hingegen hatte ebenfalls gegen Jekaterinburg beim 4:2 ein Erfolgserlebnis und gewann auch noch 4:3 gegen Mountfield HK. Durch den Gruppensieg hatte sich Lugano direkt für das Halbfinale qualifiziert.

Die Vorschlussrunde war dann eine überraschend lockere Angelegenheit für die Tessiner. Obwohl mit 6500 Zuschauern ausverkauft und gegen den reichen HCL eingestellt, schafften es die Luganesi sogar, ihren Keeper Merzlikins beim 4:0 mit einem Shutout zu beschenken. Bertaggia, Chiesa, Burgler und Klasen brachten den HC Lugano in das Finale.

Im zweiten Halbfinale trafen die Kanadier erneut auf Dynamo Minsk. In diesem Spiel waren sie besser vorbereitet nach dem brutalen 4:7 und gewannen diesmal 3:2. Das 1:0 war eine Kombination dreier Schweizer Kanadier. Marc-Antoine Pouliot verwandelte eine Kombination mit Micflikier und di Domenico zur 1:0-Führung. Genau dieser di Domenico sorgte dann für das 2:0. Der Minsker Stepanov gelang es mit seinem Anschlusstor, wieder Spannung zu erzeugen. Der augenblicklich beim KHL-Ligisten Jokerit Helsinki unter Vertrag stehende Defender Chad Genoway schoss dann das 3:1. Aber noch war Minsk nicht geschlagen. Ellison konnte im Powerplay verkürzen. Zu mehr kam Minsk nicht und so lautete das Finale: HC Lugano – Team Canada.

Das Finale begann gleich mit einem Knaller. Luganos Nationalspieler Dario Bürgler verwandelte gleich die erste Chance zum 1:0. Chad Genoway glich einige Minuten später aus, aber die Entscheidung fiel erst im Mitteldrittel. Pouliot, Emmerton und Ebbett ließen Team Canada wegziehen. Bürgler machte es zu Anfang des dritten Drittels mit einem Powerplay-Tor noch einmal spannend, aber Lugano kam nicht entscheidend mehr vor das kanadische Tor und schließlich machte Spaling mit dem 5:2 den Sack für den Favoriten zu.