Eishockey - International

06.05.2012

Ex-Bundestrainer im ECHL-Finale

Was macht eigentlich Greg Poss?

von Christian Binas

Nachdem Greg Poss am 22. Dezember 2007 den Trainerposten bei den Adlern Mannheim verließ, wurde es still um den ehemaligen Bundestrainer. Doch dem Kanadier geht es sportlich derzeit richtig gut.


Greg Poss ist erfolgreich im Sunshine State. (Foto: Daniel Fischer - www.stock4press.de)

Er lebt seit einiger Zeit in Florida und lässt rund 23 meist um die 20 Jahre alte Burschen für sich rennen. Und wenn die mal Freizeit haben, lässt es sich im Sunshine State gut aushalten. Dass der Altersdurchschnitt bei den Zuschauern der Florida Everblades in der ECHL, die Poss seit dieser Saison trainiert, besonders hoch ist, hat wohl nur etwas mit den Klischees über Florida zu tun. Richtig ist aber, dass Poss mit seinem Team erfolgreich ist.

Poss trainiert also seit dieser Saison in der ECHL, in der Liga also, in der auch Philipp Grubauer (South Carolina Stingrays) und Timo Pielmeier (Elmira Jackals) das Jahr verbracht haben. Der frühere DEB-Trainer mit einem jungen Team als Fünfter der Eastern Conference die Play-offs erreicht. In 72 Spielen gelangen ihnen 39 Siege und 26 Niederlagen (zwei Overtime-Niederlagen und fünf Penalty-Niederlagen). Zudem waren sie mit 260 geschossenen Toren das zweiterfolgreichste Team der Liga hinter den Kalamazoo Wings.

In den Play-offs geht’s nun für Greg Poss weiter. In 13 gespielten Partien mussten die Everblades nur zweimal als Verlierer vom Eis – und maschierten geradezu in der vergangen Nacht ins Finale um den Kelly-Cup der ECHL. Dort treffen sie auf die Las Vegas Wranglers, die ebenfalls elf Siege in 13 Spielen einfuhren.

Das erste Spiel der Finalserie wird am 14. Mai in Las Vegas ausgetragen. Hockeyweb wird weiterhin berichten.  

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