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Schafft St. Petersburg die Titelverteidigung?KHL startet in die Saison

ZSKA Moskau und Dynamo Moskau standen sich am Freitag in einem Testspiel gegenüber. (Foto: dpa)ZSKA Moskau und Dynamo Moskau standen sich am Freitag in einem Testspiel gegenüber. (Foto: dpa)

Gibt es Neuerungen in jener Liga, die größere Entfernungen aufweisen kann als die NHL? In der Tat haben sich zwei Teams verabschiedet: Das kroatische Team von Medveszak Zagreb wird sich in der kommenden Saison mit vernünftigen geografischen Gegnern messen und spielt in der Erste Bank Eishockey Liga, der internationalen österreichischen Spielklasse. Das zweite ausgeschiedene Team ist Metallurg Nowokusnezk. Die ’Metallarbeiter“, die in den letzten Jahren immer mit großen finanziellen Problemen zu kämpfen hatten, fanden in der zweitklassigen VHL ihre neue sportliche Heimat.

Die Meisterschaften wird in 60 Vorrundenspielen plus der anschließenden Play-of--Runde durchgeführt, der Sieger hält den Gagarin-Cup letztendlich in die Höhe.

Ähnlich, wie in der NHL und in den nordamerikanischen Profiligen, gibt es eine Gruppeneinteilung.

In der Tschernyschow Division (Ost) spielen: Admiral Wladiwostok, Amur Chabarowsk, Barys Astana, Sibir Nowosibirsk, Kunlun Red Star Peking, Metallurg Nowokusnezk und Salawat Ufa.

In der Charlamow-Division (Ost) spielen: Ak Bars Kasan, Automobilist Jekaterinburg, Lada Togliatti, Metallurg Magnitogorsk, Traktor Tscheljabinsk und Neftechimik Nishnekamsk.

In der Tarassow-Division (West) spielen: Dynamo Moskau, HK Sotschi, HK Witjas Podolsk, ZSKA Moskau, Lokomotive Jaroslawl, Severstal Tscherepowez, Torpedo Nischni-Nowgorod und Jugra Chanty-Mansijsk.

In der Bobrow-Divison (West) spielen: Dinamo Riga, Slovan Bratislava, Dinamo Minsk, Spartak Moskau, Jokerit Helsinki und SKA St. Petersburg.

Klarer Favorit ist Titelverteidiger SKA St. Petersburg. Ebenfalls hoch gehandelt werden ZSKA Moskau und Magnitogorsk. Für eine Überraschung gut sind die Teams aus Astana, Kasan, Tscherepowez und natürlich die weiteren Hauptstadtklubs Spartak und Dynamo Moskau. In wieweit der einzige chinesische Klub ernst genommen werden muss, werden die ersten Spiele zeigen. Das Retortenteam aus Peking hat einen Turn-Around hinter sind, wechselte über ein Dutzend Spieler aus und hat nun neben seinem Quoten-Chinesen, dem 19-jährigen Rudi Ying, noch Spieler aus neun Nationen im Aufgebot, darunter allein 19 Akteure, die unter anderem auch über einen kanadischen Pass verfügen.