Wladimir Krutow wurde ihm Ramhen der WM 2010 in Deutschland in die Hall of Fame der IIHF aufgenommen. (Foto: Carsten Schürenberg - www.stock4press.de)

Mit Igor Larionow und Sergej Makarow bildete er die sogenannte „KLM-Reihe“ – diese drei Spieler wurden als Sturmtrio bereits zu aktiven Zeiten zur Legende. Schon in jungen Jahren war Krutow (in der englischen Umschrift Vladimir Krutov) Bestandteil der Nationalmannschaft der Sowjetunion. Alleine die Medaillensammlung dieses Ausnahmespielers ist beeindruckend. Einmal wurde er mit der UdSSR Junioren-Weltmeister. Fünfmal gewann er schließlich in den Achtziger Jahren mit der Sbnornaja die A-Weltmeisterschaft. Dazu kommt der Triumph im Canada-Cup 1981, zwei Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen 1984 und 1988 sowie Silber 1980. Häufig gehörte er Allstar-Teams der großen Turniere an. Nachdem er bereits in den Achtigern in die russische und sowjetische „Hall of Fame“ aufgenommen worden war, ehrte ihn die International Icehockey Federation im Rahmen der WM 2010 in Deutschland auf gleiche Weise.

Als Spieler wurde er elfmal Meister mit ZSKA Moskau. Im Trikot der UdSSR erzielte er in 123 Spielen 89 Tore und 75 Vorlage, zusammen also herausragende 164 Punkte.

In der Saison 1989/90 wechselt er zu den Vancouver Canucks, wo er sich allerdings nicht durchsetzen konnte. Danach lief er in der Schweiz und Schweden auf.

Später wurde er Trainer bei ZSKA Moskau, gab dieses Amt aber nach einem Schwächeanfall auf.

Die Eishockeywelt verliert eine ihrer großen Legenden.

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