Eishockey - KHL

02.04.2012

KHL: Play-off kompakt

Omsk geht gegen Tscheljabinsk in Führung – St. Petersburg steht vor dem Aus

von Matthias Eckart

Avangard zieht nach Heimsieg an Traktor vorbei. Nach dritter Niederlage gegen Dynamo Moskau herrscht bei SKA St. Petersburg stattdessen Alarmstufe Rot.


Ost-Konferenz

Traktor Tscheljabinsk (1) – Avangard Omsk (2)

Serie: 1:2 (3:1; 2:3 i.V.; 0:1)

Mit dem knappsten aller möglichen Resultate verließ Avangard Omsk am Montagnachmittag als Sieger von Spiel 3 das Eis der heimischen MSK Arena und führt nun die Finalserie der Ost-Konferenz mit 2:1 Siegen an. Das „goldene Tor“ erzielte in der 22. Spielminute vor 10.318 Zuschauern Sergej Kalinin, der nach dem Spiel sagte: „Es war ein nervenaufreibendes Spiel, bei jedem Wechsel mussten wir voll konzentriert bleiben. Am Ende ist es egal, wer die Tore erzielt. Hauptsache ist, wir treffen.“ Bemerkenswert dabei: Avangard Omsk musste ohne den bisherigen Play-off-Topscorer Roman Cervenka auskommen, der bei seinen 11 Einsätzen zuvor 9 Tore schoss und zu 8 weiteren Vorarbeit leistete. Am Mittwoch kommt es wiederum in Omsk zu Spiel 4.

SKA St. Petersburg (1) – Dynamo Moskau (3)

Serie: 0:3 (4:5 i.V.; 1:2; 1:3)

Gelingt es der Star-Truppe von SKA St. Petersburg auch in Spiel 4 nicht, den berühmten Play-off-Hebel umzulegen, kann für das Team von Chefcoach Milos Rhziga schon am morgigen Dienstag der Traum vom erstmaligen Gewinn des Gagarin Cups sang- und klanglos ausgeträumt sein. Nach der 1:3 (0:0; 1:1; 0:2)-Auswärtsniederlage vor 8.500 Zuschauern in Russlands Hauptstadt, steht Dynamo Moskau seinerseits kurz davor, in das Gagarin Cup-Finale einzuziehen. Die Führung der Gäste (Wladimir Taraschenko, 31.) glich Dmitrij Wischnewskij (36.) noch im selben Abschnitt aus, ehe dann Michail Anisin (53.) sowie in Überzahl Konstantin Gorowikow (55.) mit ihren Treffern im letzten Drittel Dynamos dritten Sieg in Folge perfekt machten. SKA-Chefcoach Rhziga, der nun selbst im Kreuzfeuer der öffentlichen Kritik steht, beklagte nach dem zuvor verloren gegangenen Glück nun die schlechte Disziplin seiner Mannschaft. Insbesondere die dummen Strafen in der Schlussphase, die wohl Ergebnis des unter seinen Spielern längst um sich greifenden Frustes sind, brachten den erfahrenen Trainerfuchs zur Verzweiflung. Ob Rhziga seiner Mannschaft für das morgige, womöglich schon entscheidende Spiel der Finalserie im Westen den nötigen Geist wird einhauchen können, wird jedenfalls in der Presse schon in Frage gestellt.

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