Eishockey - KHL

15.03.2012

KHL: Play-offs kompakt

Metallurg Magnitogorsk erzwingt erneut sein Glück

von Matthias Eckart

Die „Metallurgen“ siegen im Konferenz-Halbfinale in Omsk. Tscheljabinsk bleibt mit Heimsieg auf Kurs.


Ost-Konferenz:

Avangard Omsk (2) – Metallurg Magnitogorsk (3)

Serie: 0:1 (0:1 i.V.)

Eine insgesamt ausgeglichene Partie sahen die 10.318 Zuschauer zwischen Gastgeber Avangard und „Magnita“, dem die beiden finnischen Torhüter Kari Ramö (Omsk) und Kari Ahonen ihren Stempel aufdrückten. Für beide stand nach den sechzig regulären Spielminuten die Null. So musste die Entscheidung in der Verlängerung fallen. Dort war es dann Metallurgs Sergej Mossjakin (68. Spielminute), der zum Sieg für die Gäste einnetzte. Schon die drei letzten Spiele der Konferenz-Viertelfinal-Serie gegen Astana gewann Magnitogorsk erst in der Verlängerung, schaffte damit jedoch letztlich noch den Halbfinal-Einzug. Das versteht man wohl darunter, sein Glück zu zwingen.

Traktor Tscheljabinsk (1) – AK Bars Kasan (4)

Serie: 1:0 (3:1)

Allen Statistiken nach agierten beide Mannschaften auf Augenhöhe, dazu, doch recht ungewöhnlich für ein Play-off-Spiel, mit einem hohen Maß an Fairness. Ein Spieler pro Team besuchte jeweils nur die Strafbank. Dennoch hatte am Ende Gastgeber Tscheljabinsk am Ende mit 3:1 (0:0; 1:1; 2:0) die Nase vorn. Jewgenij Skachkow (23.) hatte Kasan zunächst sogar in Führung gebracht. Die glich Omsks Andrej Popow (32.) Mitte des zweiten Drittels aus. Nach Vorlage von Ex-Eisbär Deron Quint (vierter Play-off-Scorerpunkt) drehte in der 55. Spielminute Stanislaw Tschistow mit seinem Treffer zum 2:1 die Partie zugunsten der „Traktoristen“. Die Gäste witterten aber noch einmal Morgenluft, als sich ausgerechnet in der Schlussphase Jewgenij Katischew besagte einzige Strafzeit einfing. Doch Kasan agierte zu ungestüm  und kassierte bei eigener Überzahl durch Konstantin Panow (60.) Gegentreffer Nummer drei.

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