Eishockey - KHL

30.05.2012

Russische Teams in Brooklyn

KHL für zwei Spiele nach New York

von cb / the

In den letzten Jahren strömten die Fans nach Stockholm, Helsinki, London, Prag und Berlin – um reguläre Spiele der NHL in Europa zu sehen. Nun geht es nach dem Willen der in Russland basierten KHL in die entgegengesetzte Richtung.


Wie KHL-Präsident Alexander Medvedev bekanntgab, wird die KHL in der kommenden Saison zwei Spiele in Brooklyn austragen. Das dort neu errichtete Barclays Center soll der Austragungsort dieser KHL-Punktspiele sein. Das Ganze wird im Januar über die Bühne gehen, bevor das KHL All-Star-Game stattfinden wird.

Um auch wirklich die Massen in New York anzulocken, sollen es renommierte Clubs sein, die dort gegeneinander spielen sollen. Favorisiert werden derzeit fünf Teams: Dynamo Moskau als aktueller KHL-Champion,  Avangard Omsk, Salawat Julajew Ufa, SKA St. Petersburg und ZSKA Moskau. Frühere NHL-Spieler sollen helfen, die Fans zu begeistern. Der SKA St. Petersburg käme beispielsweise mit Maxim Afinogenov, Omsk mit Alexander Frolov. Es wäre das erste Mal, dass zwei russische Teams in Nordamerika gegeneinander antreten würden.

Die Wahl der neuen Arena in Brooklyn kommt nicht von ungefähr. Michail Prochorow finanzierte ihren Bau zum Teil und ist Mehrheitseigner der New Jersey Nets aus der National Basketball Association (NBA). Offenbar werden die finalen Gespräche in dieser Sache aber noch geführt.

Bereits am 2. Oktober wird das erste Eishockeyspiel im Barclays Center stattfinden, wenn die New York Islanders als Gastgeber in einem Vorbereitungsspiel auf die New Jersey Devils  treffen. Der Geschäftsführer des Barclays Centers, Brett Yormark, beschreibt Brooklyn als „unberührten Eishockeymarkt, der den Islanders die Möglichkeit gibt, ihre Fanbasis zu erweitern“.

Ein interessanter Gedanke – und nicht ganz neu. Denn New Yorks erstes NHL-Team sind die New York Americans, die 1925 ihren Spielbetrieb aufnahmen. Ein Jahr vor den Rangers. Schnell jedoch wurden die Rangers zum „Longest Running Broadway Hit“, während die Americans die zweite Geige spielten. Übrigens ebenfalls im Madison Square Garden. 1941 machte das Team einen Versuch, sich von den Rangers zu unterscheiden und nannten sich um in Brooklyn Americans, obwohl der Klub kein einziges Mal in Brooklyn spielte. Der Versuch währte nur ein Jahr, ehe die Franchise kriegsbedingt und nach sich hinziehenden Finanzproblemen aufgab und den Spielbetrieb einstellte.

Eishockey - Weitere Meldungen


 


Unsere
Partner
Sportwetten Infos: Wettbasis.com
Sport Experten: Sportlivetipps.de

Fotoagenturen:
STOCK4press IHP-24 ISPFD

 
V.i.S.d.P.: Friedhelm Thelen - IMPRESSUM