Eishockey - KHL

23.03.2012

KHL: Play-offs kompakt

In der West-Konferenz sind die Würfel gefallen

SKA St. Petersburg und Dynamo Moskau sichern sich mit ihren Siegen im jeweils sechsten Spiel die Teilnahme am Konferenz-Finale.


SKA St. Petersburg (1) – Atlant Mytischtschi (4)
Serie: 4:2 (4:0; 7:1; 1:2 i.V.; 5:1; 1:3; 4:0)

Am Ende war es  wieder eine klare Sache: Durch einen 4:0 (0:0; 2:0; 2:0)-Auswärtssieg bei Atlant Mytischtschi zog SKA St. Petersburg wie erwartet in Konferenz-Finale ein. Dmitrij Worobjew (25.), Maxim Rybin (35.), Maxim Afinogenow (47.) und Iwan Neprijajew (59.) ließen mit ihren Treffern nach einem torlos gebliebenen ersten Abschnitt keinen Zweifel aufkommen, dass der Favorit diesmal den hohen Ansprüchen gerecht zu werden gedachte. Der Offensivpower der Zarenstädter hatte Mytischtschi nichts Gleichwertiges entgegen zu setzen. Während St. Petersburg satte 22 Treffer gelangen, war Atlant lediglich sieben Mal erfolgreich, was zugleich auch eine klare Auskunft über die jeweiligen Defensivleistungen gibt. „Wir konnten unsere Taktik im sechsten Spiel wieder durchsetzen“, freute sich SKA-Chefcoach Milos Rhziga über den Erfolg, „meine Mannschaft hat gut verteidigt und zum richtigen Zeitpunkt die Tore erzielt. Sein Gegenüber, Janne Karlsson, zollte dem überlegenen Kontrahenten Respekt, lobte dennoch das Bemühen seiner Mannschaft: „Wir hatten auch heute unsere Momente, konnten die Möglichkeiten aber nicht nutzen. Meine Mannschaft hat alles gegeben, gegen SKA, mit seiner Auswahl an überragenden Spielern, hat das aber nicht gereicht.“

Torpedo Nischni Nowgorod (2) – Dynamo Moskau (3)
Serie: 2:4 (0:1; 3:2 i.V.; 4:3 i.V.; 2:3; 2:4; 2:3)

Erstmals in diesen Play-off setzte sich mit Dynamo Moskau ein nach der Vorrunde schlechter platziertes Team durch. Vor 9.000 Zuschauern in der Moskoviter „Megasport“-Arena machte es die Mannschaft von Cheftrainer Oleg Znarok allerdings spannend, zweimal geriet Dynamo gegen Torpedo in Rückstand, hatte am Ende die Nase in einem umkämpften Spiel dann aber doch mit 3:2 (1:2; 2:0; 0:0) vorn. Marek Kvapil (9.), Dmitrij Postunow (27.) und Michail Anisin (39.) trafen für die Hauptstädter, Robert Nilsson (7.) und Martin Ternberg (11.) für den Vorrunden-Dritten, dessen Überraschungssaison nun vorbei ist. Cheftrainer Kari Yalonen sagte: „Ich danke meiner Mannschaft für diese überragende Spielzeit! Sie hat nicht nur in der Vorrunde, sondern auch im Play-off stark gespielt, war auch mit Dynamo die meiste Zeit auf Augenhöhe. Mit SKA und Dynamo stehen dennoch die beiden stärksten Teams verdient im Konferenz-Finale.“ Oleg Znarok lobte in seinem Statement nach seiner Mannschaft zuerst Torjäger Michail Anisin (mit 9 Treffern gemeinsam mit Omsks Roman Cervenka bisher erfolgreichster Play-off-Torschütze), der in Spiel sechs gegen Torpedo zugleich den bereits dritten Sieg-Treffer für sein Team erzielte. „Wir mussten hart dafür arbeiten, was heute passiert ist. Von jetzt an heißt es, uns für die nächste schwere Serie vorzubereiten“, blickte Znarok pragmatisch auf die bevorstehende große Aufgabe.

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