Avangard Omsk – OHK Dynamo Moskau
Serien-Endstand 3:4 (2:1; 1:2; 1:0; 2:1 i.V.; 2:3; 2:5; 0:1)
Es klang wie eine Drohung, als Dynamo-Chefcoach Oleg Znarok nach dem 3:2-Auswärtserfolg in Spiel fünf ankündigte, für seine Mannschaft begännen die Play-offs jetzt erst richtig. Spiel sechs gewann Dynamo am vergangenen Montag zu Hause klar mit 5:2 (3:1; 1:0; 1:1) und erzwang so Spiel sieben, das am heutigen Mittwochnachmittag vor 10.318 Zuschauern in der Arena Omsk stattfand. Der 3:1-Vorsprung Avangards in der Serie war aufgebraucht, das viel beschworene Momentum lag jetzt auf Seiten der Moskowiter. Und Dynamo nutzte seine Chance, gewann durch den späten Treffer des Tschechen Jakub Klepisch in der 53. Spielminute mit dem knappsten aller denkbaren Resultate. Dynamo Moskaus Erfolg beruht wesentlich auf der Stärke des Kollektivs, verfügte aber auch in Torhüter Alexander Jerjomenko, der zum Play-off-MVP gekürt wurde, Verteidiger Ilja Gorochow (3 Tore/8 Vorlagen/+8), die Stürmer Michail Anisin (14/5/+7), Konstantin Gorowikow (6/13/+7) und Marek Kvapil (8/3/+7) über die nötige individuelle Qualität, um erfolgreich zu sein. Ein weiterer Faktor war mit Sicherheit Trainer Oleg Znarok. Der ehemalige Freiburger stand mit dem HK MWD Balaschicha, welcher vor zwei Jahren mit dem einst glorreichen aber siechen gewordenen alten Dynamo zum OHK Dynamo Moskau fusionierte, bereits in der Saison 2009/10 in einem Gagarin Cup-Finale, verlor dieses jedoch gegen AK Bars Kasan. Heute nun trat das neue Dynamo Moskau in die großen Fußstapfen seines Vorgängers und krönte eine starke Saison mit dem erstmaligen Gewinn des Gagarin Cups.










