Noch ist der Wettbewerb, der mit dem „Red Bull Salute“-Finalturnier endet, wie dieser Name schon sagt, ein sponsorengestütztes Privatturnier. In Ermangelung einer offiziellen Variante, ist es aber so etwas wie ein „Europapokal“.
Während die Eisbären Berlin durchaus mit dem Sieg in diesem Wettbewerb liebäugeln, nutzten die Hamburg Freezers die European Trophy, um sich in der „Nachbarschaft“ vorzustellen. Abgesehen vom „echten“ Heimspiel gegen die Eisbären am 2. September spielen die Hamburger in Crimmitschau (das ist zugegebenermaßen nur sehr bedingt in der Nachbarschaft), Bremerhaven und Rostock.
So starten die Freezers an diesem Wochenende bereits mit diesen „verlegten“ Heimspiel. Am Freitag, 17. August, 20 Uhr spielen die Hanseaten in Crimmitschau gegen den HC Kometa Brno aus der tschechischen Extraliga. Am Sonntag, 19. August, 16 Uhr geht es in Bremerhaven gegen den HC Plzen aus der gleichen Spielklasse. Und gerade am Sonntag können sich die Zuschauer im Stadion des Zweitligisten auf einen Lokalmatador freuen. Stümer Sergej Stas von den Fischtown Pinguins hatte in der Vorbereitung ein Probetraining bei den Hamburgern absolviert und wird gegen Pilsen im Trikot der Freezers auflaufen.
Für das „Heimspiel“ in Rostock werden mittlerweile die Karten knapp. An der Schillingallee, wo normalerweise die Piranhas in der Oberliga Nord dem Puck hinterherjagen, finden nur rund 1800 Zuschauer Platz. So gibt es nach einer Meldung der Freezers für das dortige Spiel gegen Lulea HF am 8. September nur noch Restkarten.
Auch die Eisbären haben es an diesem Wochenende den Teams aus Pilsen und Brünn zu tun. Los geht es am Freitag, 17. August, 19.30 Uhr gegen den HC Plzen; das Heimspiel gegen Kometa Brno ist für Sonntag, 19. August, 16.30 Uhr angesetzt. Beide Spiele finden in der angestammten O2-World statt.
Das Erreichen des Finalturniers dürfte für die Eisbären das Minimalziel sein. Das hätten die Hauptstädter im Vorjahr eigentlich auch erreicht – aber eben nur eigentlich. Hinter den Frölunda Indians aus Göteborg schlossen die Berliner ihre Gruppe als Zweiter ab, was an sich gereicht hätte. Pech war nur, dass der EC Red Bull Salzburg in der gleichen Division antrat, Dritter wurde – und als Veranstalter für das Finalturnier gesetzt war. Später gewannen die Salzburger, die sich – erlaubtermaßen – für das Red Bull Salute verstärkt hatten, die European Trophy überraschend.
In dieser Saison findet das Finalturnier erstmals nicht in Salzburg, sondern in Wien und Bratislava statt. Auch diesmal gilt: Die Ersten und Zweiten der vier Gruppen qualifizieren sich. Sollten die Vienna Capitals und/oder Slovan Bratislava sich sportlich nicht qualifizieren, übernehmen sie den Platz des Zweitplatzierten aller Gruppen mit der geringsten Anzahl an Punkten.
Zum Start der Adler Mannheim:
















