Eishockey News

Spannung an allen EckenDie EBEL-Zwischenrunden

Pick-Round

Platz 1: Red Bull Salzburg, 22 Punkte

Die letzte Transfernews bei Salzburg ist nicht gerade spektakulär, denn der 37-jährige tschechische Verteidiger Zdeněk Kutlák musste gehen. Der Grunddurchgang war für Salzburger Verhältnisse eine eher holprige Sache und auch in der Pick-Round läuft es nicht gewohnt rund. Trotzdem steht man oben. Erst an diesem Wochenende rang man Innsbruck mit 9:7 nieder. Beachtlich auch die Drittelergebnisse, denn nach einem 3:2 im ersten Abschnitt ging auch der zweite mit 2:1 an Innsbruck. Im Schlussdrittel gab es aber ein 6:2-Spektakel für die Mozartstädter. Die Spielentscheidung fiel dabei erst in den letzten beiden Minuten. Am Dienstag geht es in die letzte Runde gegen Bozen.

Platz 2: Vienna Capitals, 22 Punkte

Bei einigen Teams gab es noch die eine oder andere Veränderung im Kader, so auch in Wien. Im Sommer wechselte Niki Hartl von Wien nach Straubing in die DEL, jetzt ging es denselben Weg zurück. So wilde Ergebnisse wie in Salzburg zeigten die Caps nicht, trotzdem ist ein 5:0-Sieg in Bozen auch nicht zu verachten. Das letzte Spiel der Zwischenrunde bestreitet man gegen Innsbruck.

Platz 3: Klagenfurter AC, 20 Punkte

Bei den Rotjacken gab es keine Transfers mehr, doch es gab Sieg auf Sieg. Im Back-to-Back-Wochenende konnte man Bozen zweimal mit 6:3 schlagen und auch gegen Innsbruck und Wien gab es Siege. Nur gegen Salzburg musste man in die Overtime, doch auch das Spiel gewann man. Der KAC hat einen echten Lauf und ist von den Black Wings, gegen die es am Dienstag geht, nicht mehr von Platz drei zu verdrängen. Im Gegenteil, patzen Salzburg, Wien oder sogar beide, ist auch noch etwas nach oben drin. Sicher ist aber, dass man beim Viertelfinalgegner eine Wahl hat.

Platz 4: Black Wings Linz, 14 Punkte

Die Stahlstädter kämpfen wie kein anderes Team mit Verletzungen. Und dann musste man auch noch Rob Hisey nach Wolfsburg ziehen lassen. Der 32-Jährige stand seit 2011/12 in den Diensten der Black Wings. Kein Ausgleich, aber eine nötige Verpflichtung ist die von Verteidiger Kyle Klubertanz, der aus Krefeld kam. Die letzten drei Spiele gingen verloren und am Dienstag muss man gegen die Klagenfurter ran.  Aber egal wie man spielt, man wird die Zwischenrunde als Vierter beenden und am Dienstag beim Pick, den letzten verbliebenen Club nehmen müssen.

Platz 5: HC TWK Innsbruck, 9 Punkte

Auch in Innsbruck gab es keine Kaderänderungen mehr. Zudem sind die letzten Ergebnisse durchwachsen. Alles unwichtig, denn das Viertelfinale ist ein Erfolg. Spannend wird, wer sich die Haie als Gegner pickt, denn geschlagen hat man diese Saison schon jeden, von „denen da oben“. Am Dienstag geht es noch einmal nach Wien.

Platz 6: HC Bozen Südtirol, 7 Punkte

Beim HCB ging es die letzten Tage rund. Aus familiären Gründen hat Glen Metropolit den Club verlassen, aus disziplinarischen musste Denny Kearney gehen. Doch man hat sich gleich drei Neue ins Team geholt. Bekanntester dürfte Joachim Ramoser, zuletzt in Diensten des EHC Red Bull München, sein. Lindsay Sparks kam von Rapid City Rush und mit Andrew Yogan von den Cincinnati Cyclones hat man einen alten Bekannten geholt. Doch egal wer spielt, richtig erfolgreich ist man zurzeit nicht. Fünf Spiele am Stück verloren und in der Zwischenrunde bisher nur ein Sieg. Die letzte Chance noch ein paar Punkte zu sammeln, ist am Dienstag in Salzburg. Doch da sowieso gepickt wird, ist das für die Füchse ein eher unwichtiges Spiel.

Qualification-Round

Platz 1: Graz 99ers, 22 Punkte

Seit Wochen steht man auf einem Play-off-Platz, durch ist man aber einen Spieltag vor dem Viertelfinale noch nicht. Einen kleinen Vorteil hat man jedoch, denn am letzten Spieltag hat man es gegen Dornbirn selbst in Hand und das in eigener Halle. Klappt es nicht, wird man sich vermutlich nochmal über die Niederlage gegen Villach ärgern.

Platz 2: Orli Znojmo, 20 Punkte

Der Vizemeister ist auf dem Sprung, doch dieser darf nicht zu kurz werden. Mit Laibach hat man aber den vermeintlich leichtesten Gegner. Das Problem dabei, seit der Zwischenrunde punkten auch die grünen Drachen. Allerdings darf man durchaus hoffnungsvoll sein, denn bei den Tschechen läuft es und hätte man das letzte Spiel gegen Dornbirn nicht verloren, wäre schon alles klar.

Platz 3: Dornbirner EC, 19 Punkte

Lange lief man der Musik hinterher und nun hat man am letzten Spieltag einen Showdown gegen Graz. Mit vier Siegen im Rücken reist man sicher mit einem breiten Kreuz zu den 99ers. Dabei ist die Ausgangslage klar. Weder eine Niederlage, noch ein Punkt reicht den Bulldogs, zumindest wenn man davon ausgeht, dass Znojmo in der parallel laufenden Partie als Sieger vom Eis geht. Verlieren die Adler, gibt es weitere Rechenspiele. Für reichlich Spannung ist ab 19.45 Uhr also gesorgt.

Platz 4: Villacher SV 14 Punkte

Für Villach ist die Saison am Dienstag beendet. Es war eine maßlos enttäuschende Saison, die es schnell gilt zu vergessen. Im kommenden Sommer wird man mit dem Neuanfang starten und jeden Stein umdrehen müssen. Der VSV empfängt Fehérvár zum letzten Tanz.

Platz 5: Olimpija Ljubljana, 11 Punkte

In Ljubljana drehte sich nochmals kräftig das Transferkarussell. Nik Pem wechselte in die DEL2 zu den Heilbronner Falken, dafür kamen Enes Gorše und Črt Snoj von Slavija Ljubljana zum Team. Nikita Reyn wechselte von Motala AIF aus der zweiten schwedischen Liga zu den Laibachern. Sportlich ist man nach einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr auf dem letzten Tabellenplatz, hat im letzten Spiel aber Znojmo als Gegner und für die zählt es zu siegen.

Platz 6: Sapa Fehérvár, 8 Punkte

Benoît Laporte wird nicht müde zu betonen, dass ihm die Arbeit mit dem Team viel Freude macht. Dass sich etwas bewegt und dass er etwas bewegen möchte. Doch man kann es drehen und wenden wie man will, es war alles andere als eine sportlich erfolgreiche Saison. Ob man den letzten Platz loswird, liegt an einigen Faktoren. In der eigenen Hand hat man es nicht mehr. Unter dem Strich ist das Spiel gegen Villach die wohl unwichtigste Paarung der Saison.