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Linz und Klagenfurt jagen Rang zweiBlick in die EBEL

Hannu Järvenpää verbuchte mit Sapa Fehérvár den ersten "Dreier". (Foto: dpa/picture alliance)Hannu Järvenpää verbuchte mit Sapa Fehérvár den ersten "Dreier". (Foto: dpa/picture alliance)
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Platz 1: Vienna Capitals, 61 Punkte

Die Wiener starteten in die Woche mit einem 2:0-Sieg über Zagreb. Obwohl beide Tore im Mitteldrittel fielen, waren die Caps in allen Dritteln die bessere Mannschaft. Glückskind des Abends war Rafael Rotter, der beide Tore machte. Gegen Dornbirn musste man sich hingegen mit einem Punkt zufrieden geben. Zwar konnte man bereits in der fünften Minute in Führung gehen, doch nach 60 Minuten stand es 2:2. In der fälligen Verlängerung war aber bereits nach 49 Sekunden Schluss, als Matt Faser zur Entscheidung traf.

Platz 2: Black Wings Linz, 50 Punkte

Für Linz hätte es kaum besser laufen können, schon am Freitag siegte man im ewig jungen Duell gegen den KAC. Zunächst führte man bereits mit 3:0, doch dann kamen die Rotjacken wieder bis auf ein Tor heran. Dieser knappe Spielstand hielt bis in die 59. Minute, denn machte Joel Broda den Sack endgültig zu. Beim 4:3-Sieg in Bozen war Dan DaSilva der Spieler des Abends. Nicht nur, dass er zwei Tore beisteuerte, sondern eben auch den Gamewinner in der 58. Minute.

Platz 3: Klagenfurter AC, 50 Punkte

Nicht glücklich wurden die Fans des KAC, denn man verlor gleich beide Topspiele. In Linz kämpfte man sich nach einem 0:3 zwar wieder auf 2:3 heran, am Ende verlor man jedoch 2:4. Auch in Salzburg war nichts zu holen. Hier musste man bereits in der fünften Minuten das erste von insgesamt zwei Unterzahltoren hinnehmen, besser als der 2:3-Endstand wurde es nicht mehr.

Platz 4: Red Bull Salzburg, 43 Punkte

Für die Mozartstädter lief es über weite Strecken rund, allerdings war das 4:3 nach Verlängerung in Znaim ein hartes Stück Arbeit. Die Tschechen konnten dreimal in Führung gehen, die die Salzburger jeweils ausgleichen konnten. In der anstehenden Verlängerung dauerte es knapp drei Minuten, bis Brant Harris die Red Bulls erstmals in Führung schoss, damit aber gleichzeitig das Spiel beendete. Gegen den KAC war es nicht ganz so anstrengend, zwar konnten die Rotjacken in den Schlussminuten noch auf 2:3 verkürzen, doch dabei blieb es dann.

Platz 5: Dornbirner EC, 41 Punkte

Die Bulldogs mussten zunächst nach Ungarn und verloren dort etwas überraschend mit 1:2, obwohl man nach 60 Minuten ein deutliches Schussplus zu verzeichnen hatte. Ebenso überraschend war dann auch der Sieg in Wien. Nach der regulären Spielzeit stand es 2:2 und es ging in die Overtime. Dort machte Matt Faser aber kurzen Prozess und entschied das Spiel in weniger als einer Minute.

Platz 6: HC TWK Innsbruck, 40 Punkte

Die Haie hatten ein „Back-to-Back“ gegen die Graz 99ers. Im ersten Spiel siegte man 5:2, was am Ende vielleicht um ein Tor zu viel war. Allerdings war man ab der 20. Minute immer in Front, sodass der Sieg auf jeden Fall verdient war. Komplett anders lief es in Graz, als man nach dem ersten Drittel schon 3:0 führte, was die 99ers aber bis zur 48. Minute egalisieren konnten. Nach 60 Minuten stand es 4:4 und so ging es in die Overtime. Hier war eine Menge los, bis Clemens Unterweger zum 5:4-Endstand für Graz traf.

Platz 7: KHL Medveščak Zagreb, 36 Punkte

Die Kroaten tanzen beim Spielplan wieder mal aus der Reihe und hatten nur ein Spiel. In diesem unterlag man 0:2 und kam dabei eigentlich noch gut weg. Dafür tat sich wieder etwas im Kader, denn man tausche einen Verteidiger aus. Für Alexx Privitera, der nun bei den Manchester Monarchs spielt, holte man Garrett Noonan vom Hartford Wolf Pack. Noonan ist 26 Jahre und pendelte die letzten vier Jahre zwischen der AHL und der ECHL hin und her. 2011 wurde er in der vierten Runde von den Nashville Predators gedraftet, ist in der NHL aber noch ohne Spiel.

Platz 8: Graz 99ers, 36 Punkte

Das Back-to-Back gegen Innsbruck war ein langes Down, mit einem späten Up. Zunächst ging man etwas unter Wert in Innsbruck mit 2:5 unter und auch im folgenden Heimspiel sah es vor allem im ersten  Drittel nicht gut aus. Das verlor man 0:3 und musste sich etwas einfallen lassen. Nach dem zweiten Abschnitt hatte man auch erst ein Tor aufgeholt, so blieben noch 20 Minuten, doch die sollten es in sich haben. Bis zur 48. Minute konnte man ausgleichen und konnte in der 55. Minute durch Robin Weihager gar in Führung gehen. Doch in der 58. Minute brachte John Lammers die Partie in die Verlängerung, in der Clemens Unterweger für die Entscheidung zugunsten von Graz sorgte.

Platz 9: Orli Znojmo, 34 Punkte

Die Tschechen hatten mit Salzburg ein Schwergewicht zu stemmen und machten das gar nicht schlecht. Nach 60 Minuten trotzte man den Mozartstädtern ein 3:3 ab, ehe man sich in der Overtime noch geschlagen geben musste. Im Duell der Adler behielt man aber die Oberhand. Nach 24 Minuten führte man bereits 3:0 und konnte Villach dann auf Abstand halten. Bei Spielende zeigte die Anzeigetafel einen 3:2-Sieg für Znaim.

Platz 10: Sapa Fehérvár, 32 Punkte

Die Ungarn hatten nur ein Spiel und konnten mit dem neuen Coach Hannu Järvenpää erstmals nach 60 Minuten siegen. Áron Reisz (22.) und János Hári (47.) machten beim 2:1-Sieg die Tore für Fehérvár, ehe Kevin Macierzynski (51.) noch mal den Anschluss herstellen konnte.

Platz 11: Villacher SV 31 Punkte

Dass Abwehrchef Ryan Glenn (37) seinen Vertrag für ein weiteres Jahr verlängert hat, war die gute Nachricht der Woche, es war aber auch die einzig gute. In Bozen musste man sich in der Verlängerung 1:2 geschlagen geben und gegen Znojmo verlor man 2:3. Unterm Strich also die nächste Woche zum Vergessen und von einem Effekt nach dem Trainerwechsel merkt man auch noch nichts.

Platz 12: HC Bozen Alperia, 25 Punkte

Bozen konnte wenigstens einen Punkt machen. Gegen den VSV traf Chris DeSousa doppelt, zunächst in der fünften Minute und später machte er in der Verlängerung den Gamewinner in Minute 64. Gegen Linz konnte man zwischenzeitlich in Führung gehen, doch am Ende reichte es nicht und man unterlag 3:4.