Klagenfurt überrascht – Graz lässt nichts anbrennenDie EBEL-Zwischenrunden

Bei den Graz 99ers läuft es gut. Nach zwei Siegen stehen sie auf Rang eins der Qualification-Round. (Foto: dpa)Bei den Graz 99ers läuft es gut. Nach zwei Siegen stehen sie auf Rang eins der Qualification-Round. (Foto: dpa)
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Pick-Round

Platz 1: Vienna Capitals, 9 Punkte

Mit einem Paukenschlag begann die Pick-Round und die Caps mussten sich mit 0:5 dem Klagenfurter AC geschlagen geben. Schnell vergessen und weiterspielen war wohl die ausgegebene Devise, denn gegen Innsbruck ließ man sich nicht überrollen und schrieb drei Punkte auf die Haben-Seite.

Platz 2: Red Bull Salzburg, 7 Punkte

Erst ein Spiel konnten die roten Bullen bestreiten und das gestaltete man siegreich gegen Bozen. Das Nachholspiel gegen Innsbruck kann den Meister nach langer Zeit aber wieder an die Tabellenspitze bringen.

Platz 3: Klagenfurter AC, 6 Punkte

Mit Riesenschritten marschieren die Rotjacken durch den Auftakt in der Pick-Round. Mit 5:0 setzt man gegen die Wiener Grunddurchgangssieger ein Ausrufezeichen. Auch den Linzern lässt man beim 4:1 keine Chance. Damit hat man sich schon auf den dritten Platz nach vorne gearbeitet. Je länger die Saison geht, umso besser läuft es beim KAC. Die nächsten Spiele dürften spannend werden.

Platz 4: Black Wings Linz, 5 Punkte

Ein Sieg über Bozen und eine Niederlage gegen den KAC stehen zu Beginn der Pick-Round bei den Stahlstädtern. Doch die Linzer kämpfen mit dem Verletzungspech. Rick Schofield ist nach Philipp Lukas, Robert Lukas und Stefan Gaffal bereits der vierte Ausfall. Schofield soll zu den Play-offs wieder fit sein.

Platz 5: HC Bozen Südtirol, 1 Punkte

Die Südtiroler nehmen sich gerade eine kleine Auszeit und starteten mit zwei Niederlagen. Coach Tom Pokel meinte im Sky-Interview: „Natürlich ist es immer ein Vorteil, wenn man eine Pickposition hat. Vor drei Jahren, als wir Meister waren, war die Pickposition der Schlüssel, das hat uns zum Meistertitel geleitet. In den letzten Jahren, seitdem die Pickpositionen eingeführt wurden, ist immer ein Team Meister geworden, das eine Pickposition hatte. Das ist sehr wichtig und Heimvorteil für das Halbfinale und im Finale ist auch sehr wichtig.“

Platz 6: HC TWK Innsbruck, 0 Punkte

Nur ein Spiel hatten die Innsbrucker und das auch noch gegen die Wiener. Man wehrte sich, doch am Ende blieb man ohne Punkte. Einfacher werden die kommenden Gegner aber auch nicht. Doch mit dem Erreichen der Pick-Round hat man bereits ein großes Ziel erreicht.

Qualification-Round

Platz 1: Graz 99ers, 10 Punkte

Nächste Verstärkung für die 99ers. Der frühere Salzburger Meisterspieler Mike Boivin wechselt von den Reading Royals an die Muhr. Mit zwei Siegen aus zwei Spielen machen die Grazer die ersten Schritte ins Play-off-Viertelfinale und erklimmen so die Poleposition.

Platz 2: Villacher SV 9 Punkte

Verstärkung gab es nochmal im Tor. Nationalkeeper René Swette, dessen Vertrag in Dresden nicht verlängert wurde, wechselte zu den Adlern um den verletzten Stammgoalie Olivier Roy zu ersetzen. Dem 23-jährigen Backup Lukas Herzog traut man diese Aufgabe offenbar nicht zu. Wahrscheinlich eine gute Entscheidung, denn Herzog musste am Sonntag sechsmal hinter sich greifen, was den VSV den Spitzenplatz kostete.

Platz 3: Orli Znojmo, 8 Punkte

Wie die 99ers so startete auch der Vizemeister mit zwei Siegen in die Qualification-Round. Dabei fertigte man den DEC doch recht klar ab, auch wenn das Spiel nicht so klar war. Gegen Laibach mühte man sich, sicherte sich aber doch die drei Punkte und ist somit in Tuchfühlung zu den Play-offs.

Platz 4: Sapa Fehérvár, 3 Punkte

Einen wichtigen Sieg fuhren die roten Teufel gegen den VSV ein. Hätte man dieses Spiel verloren, wäre die Tabelle noch klarer. So ist man zwar auf Distanz, aber noch nicht aussichtslos. Im ersten Spiel gegen die 99ers war aber nichts zu holen.

Platz 5: Dornbirner EC, 1 Punkte

Den Auftakt hat der DEC verpatzt. Nachdem man gegen Ende des Grunddurchganges wieder leise Hoffnung schöpfte, kam man nach den ersten beiden Spielen hart auf dem Boden der Tatsachen an. Ehe man sich versehen hat, hat man nach zwei Niederlagen schon wieder acht Punkte Rückstand auf den letzten Play-off-Platz.

Platz 6: Olimpija Ljubljana, 0 Punkte

In Laibach hat sich der angekündigte Wechsel von Chris Langkow bestätigt. Er spielt nun für den VIK Västerås HK. Mit Sebastijan Hadžić ist ein weiterer Spieler abgegeben worden. Hadžić wechselte zum HDD Jesenice. Doch dem noch nicht genug, auch Sportdirektor und Co-Trainer Jože Kovač hat den Club verlassen. Die Wolken über Ljubljana werden nicht heller. Präsident Marko Popovič erklärte in verschiedenen Medien, dass der Verein mit ausstehenden Forderungszahlungen kämpfe. Dadurch verzögern sich die Gehaltszahlungen an die Spieler bis zu drei Monaten. Damit wurde das offene Geheimnis erstmal offiziell bestätigt. Nach seinen Angaben hat Laibach derzeit 200.000 Euro Schulden. Trotzdem glaubt Popovič an einen Ligaverbleib, auch in der nächsten Saison. Der leichte Aufschwung gegen Ende des Grunddurchganges ist auch wieder dahin und man verlor die ersten beiden Spiele der Qualification-Round. Das Saisonende ist also in Sicht.

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