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Klagenfurt rollt die Tabelle aufBlick in die EBEL

Der Klagenfurter AC nimmt Fahrt auf. (Foto: dpa)Der Klagenfurter AC nimmt Fahrt auf. (Foto: dpa)

Platz 1: Vienna Capitals, 70 Punkte

Das Team von Serge Aubin ist nicht zu stoppen – zumindest im Moment. Hinzu kommen schwächelnde Verfolger und ehe man sich versah, hat man einen komfortablen Vorsprung in der Tabelle. Den Wiener gelingt zurzeit fast alles und so siegen sie auch in den knappen Partien.

Platz 2: Red Bull Salzburg, 62 Punkte

Dass nicht nur die Salzburger schwächeln, hält diese auf Rang zwei. Würden die Teams unter ihnen ihre Stärken ausspielen, könnten sich die roten Bullen nicht dort oben halten. Dabei war es gegen Fehérvár denkbar knapp. Erst zwei Sekunden vor der Schlusssirene machte Andrew Sarauer den Ausgleich für die Ungarn. Sarauer war es dann auch, dessen Penalty das Spiel entschied.

Platz 3: Black Wings Linz, 60 Punkte

Rätselraten in Linz. Gegen die roten Bullen gewannen die Stahlstädter klar, doch gegen Znaim und Graz musste man Niederlagen hinnehmen. Nach dem Spiel in Znaim sagte Coach Rob Daum: „Wir haben etwas zu langsam begonnen, aber danach haben wir wirklich gut gespielt, wir hatten die besseren Möglichkeiten. Aber am Ende haben wir es im ersten Drittel verloren.“ Das wiederholte sich in Graz, denn auch hier verlor man das Spiel in den ersten 20 Minuten.

Platz 4: HC Bozen Südtirol, 56 Punkte

Letzte Woche das Team der Stunde, stottert der Südtiroler Motor jetzt. Ein mühsamer Overtime-Sieg über die Ungarn, eine Shootout-Niederlage gegen den KAC und eine glatte Niederlage gegen Dornbirn. Für ganz oben scheint es also nicht zu reichen.

Platz 5: HC TWK Innsbruck, 50 Punkte

Bei den Haien scheint die Luft raus zu sein. Die letzten fünf Spiele wurden alle verloren. Dadurch rutschte man aus der Spitzengruppe ab und muss nun sogar um Rang sechs fürchten, da die Verfolger aus Znaim und Klagenfurt aktuell bestens gelaunt sind.

Platz 6: Orli Znojmo, 49 Punkte

Die Villacher Schwäche hilft den Tschechen, denn nun sind sie wieder auf dem begehrten sechsten Platz. Langsam aber sicher kommt der Vizemeister doch noch ins Rollen. Nicht zuletzt wegen der beiden Rückholaktionen im Saisonverlauf.

Platz 7: Klagenfurter AC, 48 Punkte

Der KAC hat einen Lauf und schon geht in der Tabelle nach oben und Platz sechs ist wieder erreichbar. Der Abstand zu Znaim ist nur ein kleines Pünktchen, hält die Serie an, ist es nur eine Frage der Zeit, bis der KAC in der Tabelle weiter klettert. Klagenfurt ist seit bereits sieben Spielen ungeschlagen. Zudem gab es noch eine Ehrung für einen verdienten Ex-Spieler. Das Trikot mit der Nummer sieben wurde unters Dach gezogen und die Nummer nicht mehr vergeben. Geehrt wird damit KAC-Legende Sepp Puschnig. Der inzwischen70-Jährige spielte 13 Spielzeiten bei den Rotjacken und nie für einen anderen Club. In seinen 299 Spielen gelangen ihm 190 Tore und 296 Vorlagen.

Platz 8: Villacher SV 47 Punkte

Für den VSV ging es zwei Plätze nach unten. Niederlagen gegen Spitzenreiter Wien und im Kärntener Derby gegen den KAC waren zu viel, um den sechsten Platz zu halten. Daran änderte auch der Sieg über Innsbruck nichts.

Platz 9: Graz 99ers, 41 Punkte

In Graz ist Meldung der Woche natürlich der Trainerwechsel. Nach zehn Niederlagen aus den letzten elf Spielen war die Uhr von Ivo Jan und Teppo Kivelä angelaufen. Nachfolger ist der aus der DEL bestens bekannte Doug Mason, der auch schon eine kleine EBEL-Vergangenheit hat, denn letzte Saison versuchte er sich beim KAC. Interessant: das Team war in die Sondierung mit einbezogen. Die Suche nach einem neuen Stürmer geht indes weiter. Sportlich feierte Mason auch gleich den ersten Sieg, allerdings „nur“ gegen Dauerschlusslicht Ljubljana. Mit dem Sieg über Linz konnte man hingegen nicht rechnen.

Platz 10: Sapa Fehérvár, 40 Punkte

Auch die Ungarn sind nochmal auf dem Transfermarkt tätig geworden und haben sich mit dem Ex-Mannheimer Verteidiger Mike Vernace verstärkt. Zuletzt spielte er in der ECHL bei Brampton Beast. Alle drei Spiele diese Woche gingen in die Verlängerung oder gar ins Penaltyschießen. Man sammelte zwar ein paar Punkte, trotzdem verlor man einen Platz in der Tabelle.

Platz 11: Dornbirner EC, 35 Punkte

Die einen trennen sich vom Trainer, die anderen vom Spieler. Überraschend wurde Stürmer Matt Siddall beim DEC freigestellt. Grund für die Kündigung ist der bisherige Saisonverlauf. In einem Klubvideo relativiert Manager Alexander Kutzer diese Aussage: „Ich möchte betonen, dass man es nicht an der Person Matt Siddall festmachen kann. Ein kleines Team wie wir ist sehr stark von den Leistungsträgern abhängig, und da kommt im Moment zu wenig.“ Insgesamt spaltet die Entscheidung den Anhang und die Forderung nach einem Trainerwechsel wird aus der Fankurve lauter. Doch statt Coach MacQueen scheinen Torhüter Florian Hardy und die Verteidiger Mike Caruso und Nick Crawford ihres Arbeitsplatzes nicht mehr sicher zu sein.

Platz 12: Olimpija Ljubljana, 18 Punkte

Wenn man aus Laibach etwa positives berichten will, muss man suchen. Aber es gibt tatsächlich etwas. In der vergangenen Woche hat kein Spieler den Club verlassen. Auch neue Gerüchte über wechselwillige Spieler sind nicht aufgekommen. Ansonsten gab es jedoch nur Niederlagen, einmal musste man sich aber erst in der Verlängerung geschlagen geben.