Eishockey News

Fehérvár im AufwindBlick in die EBEL

Für Sapa Fehérvár (blaue Trikots, hier im Spiel gegen Red Bull Salzburg) läuft es derzeit gut. (Foto: EPA pictures/ Csaba Doemoetoer)Für Sapa Fehérvár (blaue Trikots, hier im Spiel gegen Red Bull Salzburg) läuft es derzeit gut. (Foto: EPA pictures/ Csaba Doemoetoer)
Lesedauer: ca. 4 Minuten

Platz 1: Vienna Capitals, 46 Punkte

Spiel eins nach der internationalen Pause hatte eine faustdicke Überraschung parat, denn Ligaprimus Wien leistete sich einen Patzer gegen Fehérvár. Trotz eines klaren Schussverhältnisses von 43:23 zu Gunsten der Hauptstädter, siegten die Ungarn mit 1:0. Dabei sah das Spiel neben dem Siegtorschützen Jeff LoVecchio mit Goalie MacCarruth einen weiteren Helden. Im sogenannten Ost-Derby gegen Znojmo folgte ein torreicher 6:4-Sieg. Dabei konnten die Tschechen zweimal ausgleichen, doch unter dem Strich waren die Caps zu stark.

Platz 2: Black Wings Linz, 35 Punkte

Die Black Wings mussten sich zweimal in der Overtime beziehungsweise im Penaltyschießen geschlagen geben. Zunächst unterlag man dem KAC mit 2:3 nach Verlängerung und dann in Dornbirn 2:3 nach den Penaltys. Gegen die Rotjacken konnte man wenigstens einmal in Führung gehen, was gegen die Bulldogs gar nicht gelang. Somit hat man den kleinen Vorsprung in der Tabelle auf Klagenfurt eingebüßt.

Platz 3: Klagenfurter AC, 35 Punkte

Die Rotjacken sind wohl endgültig oben angekommen und konnten fleißig Punkte sammeln. Gegen Zagreb dauerte es bis zum ersten Tor zwar bis tief ins zweite Drittel, doch am Ende stand ein überzeugender 4:1-Sieg in den Büchern. Auch in Linz wollten die ersten 20 Minuten torlos verlaufen. Nach drei Dritteln hatten die Teams dann ein 2:2 erspielt, sodass es in die Overtime gehen musste. Hier war David Fischer der Schütze des Siegtores.

Platz 4: Red Bull Salzburg, 32 Punkte

Auch in Salzburg konnte man wieder einiges fürs Punktekonto tun. Gegen Schlusslicht Bozen konnte man, wenn auch knapp, mit 3:2 siegen. Zwei Überzahltore, eines auf jeder Seite, brachten das Spiel gegen Graz in die Verlängerung. Diese blieb ohne Tor und es kam zum Showdown. Hier hatten die Salzburger die besseren Nerven und mit Luka Gracnar den besseren Goalie. Zudem hat Daniel Welser beschlossen, seine Laufbahn nach dieser Saison zu beenden. Der 34-Jährige spielt inzwischen seine elfte Saison in der Mozartstadt.

Platz 5: HC TWK Innsbruck, 29 Punkte

Die Haie hatten zwar zwei eher leichte Gegner, doch man konnte nur das Spiel gegen die Bulldogs aus Dornbirn mit 4:1 siegreich gestalten. In Bozen hätte man hingegen bereits nach sieben Minuten wieder nach Hause fahren können, denn da machte Chris DeSousa das einzige Tor des Spiels für die Füchse. Insgesamt geht das Ergebnis aber in Ordnung, denn Bozen war zwei Drittel die bessere Mannschaft.

Platz 6: Villacher SV 27 Punkte

In Villach wurde schon über die Ablösung von Coach Greg Holst gesprochen, doch nun zieht sich ein anderer zurück. Manager Stefan Widitsch hat beschlossen, mit Jahresende sein Amt niederzulegen. Nachfolger wird Geschäftsführer Ulf Wallisch. Sportlich konnte man in Graz nicht überzeugen. Zwar hielt man das Spiel im ersten Drittel offen, doch im Verlauf der Partie entwickelte sich ein 5:2-Sieg für die 99ers. Auch gegen Fehérvár mussten die Adler Federn lassen. Nach drei ausgeglichenen Abschnitten und einer torlosen Verlängerung, fiel die Entscheidung im Penaltyschießen. Hier war einmal mehr János Hári der entscheidende Mann.

Platz 7: Graz 99ers, 27 Punkte

In Graz ging es wieder Mal ein Stück nach oben. Beim 5:2-Sieg über Villach waren die Special Teams ausschlaggeben, die zwei Tore beisteuern konnten. In Salzburg konnte man immerhin einen Punkt ergattern. Duncan und Nixon trafen jeweils in Überzahl für ihre Teams, sodass man bis ins Penaltyschießen gehen musste. Dabei scheiterten die Grazer an Red Bulls Golalie Luka Gracnar, der für die Mozartstädter den 2:1-Sieg festhielt.

Platz 8: KHL Medveščak Zagreb, 27 Punkte

Die Kroaten sind in der Tabelle wieder deutlich gefallen, doch sie hatten auch nur ein Spiel seit der Pause. Dieses war in Klagenfurt und wurde mit 1:4 verloren. Nur im ersten Drittel konnten die Kroaten mithalten, den Rest des Spieles dominierten die Rotjacken.

Platz 9: Sapa Fehérvár, 26 Punkte

Den Ungarn gelang ein kleines Kunststück, als sie in Wien mit 1:0 gewinnen konnten. Dabei stellte der Siegtreffer von Jeff LoVecchio den Spielverlauf auf den Kopf, doch an Goalie MacCarruth war kein Vorbeikommen. Auch in Villach konnten die Ungarn zwei Punkte einfahren. In der regulären Spielzeit traf jedes Team einmal. Die Entscheidung fiel erst im Penaltyschießen durch János Hári. Zudem trennte man sich vom Finnen Jesse Jyrkkiö, der jetzt in Frankreich sein Glück sucht.

Platz 10: Orli Znojmo, 25 Punkte

Auch Znojmo hatte nur eine Partie zu bestreiten und unterlag darin im Ost-Derby den Vienna Capitals 4:6. Die Tschechen konnten zwar zweimal ausgleichen, doch gegen Mitte des Spieles waren die Hauptstädter deutlich am Drücker. Auch im Kader änderte sich noch mal etwas und Marek Račuk wechselte zu Slavia Prag in die zweite tschechische Liga.

Platz 11: Dornbirner EC, 23 Punkte

Die Bulldogs hatten das West-Derby gegen Innsbruck zu bestreiten und zogen darin mit 1:4 den Kürzeren gegen Innsbruck. Dornbirn muss die Niederlage der eigenen Undiszipliniertheit zuschreiben. Gegen Linz schnappte man sich zwei Punkte. Dornbirn konnte zweimal in Führung gehen, doch Linz konnte das jeweils ausgleichen. Im Penaltyschießen sorgte Sean McMonagle für den 3:2-Siegtreffer. Am Montagnachmittag wechselten die Bulldogs ihren Goalie. Der glücklose französische Nationalgoalie Ronan Quemener wurde entlassen und für ihn der 27-jährige Finne Rasmus Rinne geholt. Rinne spielte bisher bei Vaasan Sport in der ersten finnischen Liga, kam dort aber nur zu drei Einsätzen.

Platz 12: HC Bozen Alperia, 22 Punkte

Das Pech bleibt den Südtirolern hold, denn bei einer der ersten Trainingseinheiten verletzte sich der gerade erste verpflichtete Matt Climie. Also holte man mit Jakub Sedláček den nächsten Goalie. Er kam vom HK Hradec Kralove aus der Tschechische Liga. Außerdem verpflichtete man den 27-jährigen Finnen Matias Sointu per Tryout. Eishockeygespielt wurde auch, doch gegen Salzburg musste man sich 2:3 geschlagen geben. Besser lief es gegen Innsbruck, als Chris DeSousa bereits in der siebten Minute das entscheidende Tor erzielte.