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Drei Teams lösen Play-off-TicketBlick in die EBEL

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Platz 1: Vienna Capitals, 87 Punkte

Als erstes Team löste Wien das Play-off-Ticket, so früh wie noch nie. Im Interview mit den Kollegen von Hockey-news.info Spricht Coach Serge Aubin über das Erfolgsrezept: „Ein Erfolgsgeheimnis ist sicher, dass wir als eingeschworene Einheit auf dem Eis auftreten. Wir sind ein Team und nicht 22 Spieler. Jeder meiner Jungs akzeptiert seine Rolle und gibt sein Bestes. Jeder opfert sich für den Verein auf und deshalb haben wir auch Erfolg.“

Platz 2: Black Wings Linz, 75 Punkte

Die Play-offs finden mit Linz statt. Das war nach dem klaren 7:2-Sieg über Znojmo klar. Zuvor verlor man jedoch das Spitzenspiel gegen Wien mit 1:3. Brian Lebler brachte die Stahlstädter zwar in Führung, doch dann schlug die Stunde von Jerry Pollastrone. Er machte zwei Tore und gab zum dritten die Vorlage. Beim 5:1-Sieg über Innsbruck ließ man hingegen nichts anbrennen.

Platz 3: Red Bull Salzburg, 74 Punkte

Salzburg im Torhunger. Nachdem die Saison für die Mozartstädter trotz der guten Tabellensituation etwas zwischen Baum und Borke ist, scheint man nun wieder richtig ins Rollen zu kommen. Mit 8:2 fegte man die Ungarn vom Eis. Auch die Neuauflagen des letzten Finales gegen Znojmo konnte erfolgreich gestaltet werden. Das Play-off-Ticket löste man in der Overtime gegen Bozen.

Platz 4: HC Bozen Südtirol, 70 Punkte

Zehn Tore im Spiel gegen Innsbruck, wobei der HCB sechs davon schoss. Wenige Tore, aber schnell. So könnte man das Spiel gegen Graz überschreiben. Denn in der 49. Minute machten Jesse Root und Nick Palmieri binnen 23 Sekunden aus einem 0:1 ein 2:1. Damit war das Spiel dann auch entschieden. Im Topspiel gegen Salzburg musste man den roten Bullen nach der Overtime zum Play-off-Einzug gratulieren.

Platz 5: Klagenfurter AC, 59 Punkte

Elf Siege, der letzte gegen den VSV, dann musste man in Budapest unter freiem Himmel ran.  Dort war es den Rotjacken scheinbar zu kalt, denn mit 2:5 fror man praktisch auf dem Eis fest. Wieder in einer Halle, doch einen Sieg brachte das nicht. Denn auch gegen Innsbruck musste man fünf Tore schlucken und erzielte dabei nur eines. Die Serie ist gerissen, doch man ist auf Kurs.

Platz 6: HC TWK Innsbruck, 59 Punkte

Das Überraschungsteam der ersten Saisonhälfte kämpft um Platz sechs. Doch der wird von Runde zu Runde schwerer zu halten. Niederlagen gegen Bozen und Linz lassen befürchten, dass man am Ende doch noch in die Qualifikationsrunde muss. Nur der Sieg gegen den KAC macht wieder Hoffnung, vor allem auch, weil die Konkurrenz aus Villach und Zojmo selbst immer wieder Punkte lassen.

Platz 7: Villacher SV 54 Punkte

Gegen den KAC konnte verlor man knapp, doch gegen Laibach schoss man sich den Frust von der Seele. Mit 8:2 schickte man die grünen Drachen zurück. Evan McGrath gelangen dabei zwischen der 16. und 26. Minute drei Tore. Gegen Dornbirn musste man in Overtime, um sich zwei Punkte zu sichern. Olivier Latendresse machte nach nur 32 Sekunden das spielentscheidende Tor.

Platz 8: Orli Znojmo, 53 Punkte

Jiří Režnar ist nicht mehr Trainer in Znaim. Kurz vor dem Jahreswechsel wurde er von Sportdirektor Rostislav Dočekal von seinen Aufgaben entbunden und das wo die roten Ader gerade wieder dabei waren, in die Erfolgsspur zurückzufinden. Nachfolger ist der 45-jährige Roman Šimíček. Er war zuletzt Trainer bei slowakischen Zweitligaclub HK 36 Skalica. Nach dem Trainerwechsel gab es aber nur noch den Pflichtsieg gegen Ljubljana.

Platz 9: Graz 99ers, 49 Punkte

Graz zeigte sich im Schlussdrittel gegen Dornbirn recht effektiv. Bis dreizehn Minuten vor Spielende lagen die 99ern noch 2:3 zurück, doch mit vier Toren holten sich die Murstädter eine 6:3-Erfolg. Dreifacher Torschütze war Evan Brophey. Gegen Bozen war nichts zu holen, aber gegen Laibach machte man kurzen 5:0-Prozess.

Platz 10: Sapa Fehérvár, 49 Punkte

In Budapest holte sich Fehérvár im ersten Freiluftspiel eine böse Klatsche ab. Gegen Salzburg unterlagen die Ungarn mit 2:8. Im zweiten Spiel beendete man den Höhenflug des KAC mit 5:2. An die Zuschauerkulisse der Open-Air-Spiele der DEL und DEL2 kommen die Ungarn aber bei weitem nicht heran. Das erste Spiel sahen 4.253 Fans, das zweite 4.242. Gegen das Spitzenteam aus Wien konnte man jedoch nicht überraschen und verlor 0:3.

Platz 11: Dornbirner EC, 37 Punkte

In Dornbirn kann man diese Saison scheinbar machen was man will, es klappt einfach gar nichts. Das einzige, was man noch nicht gemacht hat, ist den Trainer zu wechseln. 3:6 gegen Graz, 1:4 gegen Wien und ein 2:3 Overtime-Punkt gegen Villach. Platz sechs und damit die direkte Qualifikation für das Viertelfinale sind schon lange kein Thema mehr.

Platz 12: Olimpija Ljubljana, 18 Punkte

Die Schießbude der Liga steht in Laibach. Es war wieder eine Woche mit drei sieg- und punktlosen Spielen. 3:17 Tore aus den Spielen gegen Znojmo, Villach und Graz sind eindeutig. Beim Blick auf den Abstand zum Vorletzten muss man nichts mehr sagen.