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Auftakt mit ÜberraschungenBlick in die EBEL

Riley Holzapfel (rechts) von den Vienna Capitals war zum Saisonauftakt in Topform. (Foto: dpa/picture alliance/APA/picturedesk.com)Riley Holzapfel (rechts) von den Vienna Capitals war zum Saisonauftakt in Topform. (Foto: dpa/picture alliance/APA/picturedesk.com)
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Platz 1: Vienna Capitals, 6 Punkte
Mit einem deutlichen 9:1-Sieg begann die Mission Titelverteidigung in Ungarn. Vier Überzahltore und ein bärenstarker Riley Holzapfel, der drei Tore beisteuerte, waren der Garant für einen nie gefährdeten Sieg. Am Sonntag gab es zum Heimauftakt dann das Match gegen den letztjährigen Finalisten Klagenfurter AC. Lange war das Spiel offen. Die Führung durch Rafael Rotter gab es erst in der letzten Minute des ersten Abschnitts. Die Entscheidung beim 4:1-Sieg fiel letztendlich erst im Schlussdrittel.
Platz 2: Villacher SV 6 Punkte
Der VSV hatte das Vergnügen, der erste Gegner der in die Liga zurückgekehrten Kroaten aus Zagreb zu sein. Zu lachen hatten jedoch nur die Villacher Adler, die das Spiel deutlich mit 6:1 für sich entscheiden konnten. Bemerkenswert: VSV-Stürmer Niki Petrik hätte aufgrund eines gebrochenen Fingers gar nicht spielen sollen. Davon ließ er sich aber nicht aufhalten und steuerte das zwischenzeitliche 3:1 bei. Am Sonntag folgte ein 4:3-Sieg über die Graz 99ers. Der VSV war bereits auf 4:1 davongezogen, ehe es die 99ers im letzten Drittel noch mal spannend machten.
Platz 3: Orli Znojmo, 5 Punkte
Znaim hatte mit Linz und Salzburg wohl das schwerste Programm, doch das lösten sie mit Bravour.  Im unterhaltsamen Saisoneröffnungsspiel gegen die Black Wings stand es nach 60 Minuten 2:2. Die anstehende Overtime war aber nicht sonderlich lange, denn es dauerte nur 51 Sekunden, bis Radek Cip das Spiel für Znojmo entschied. Im Spiel gegen die roten Bullen war der Kanadier Colton Yellow Horn der spielentscheidende Mann beim 4:0. Dabei machten die Tschechen drei der vier Tore in Überzahl.
Platz 4: Black Wings Linz, 4 Punkte
Gegen Znojmo war es ein hartes Stück Arbeit, dass nach der Overtime mit 2:3 verloren ging. Im zweiten Saisonspiel traf man auf die Füchse aus Bozen. Linz kam mit Schwung und ging früh in Führung.  Bis Ende des Mitteldrittels war die Angelegenheit eher ausgeglichen. Am Ende wurde es dann aber doch noch ein relativ klarer 4:1-Erfolg der Linzer.
Platz 5: HC TWK Innsbruck, 3 Punkte
Das Überraschungsteam der letzten Saison hatte bisher nur eine Partie. Diese gewann man gegen Bozen. Jedoch war der 5:3-Sieg alles andere als ein Spaziergang. In dem umkämpften Spiel war der HCI nach 21 Minuten schon mit 3:1 in Führung, nach 44 Minuten sah man aber ein 3:3 auf der Anzeige. Für die Entscheidung sorgten dann aber der letztjährige Ravensburger Jesse Mychan und ausgerechnet Andrew Yogan, den die Innsbrucker aus Bozen holten.
Platz 6: Graz 99ers, 3 Punkte
Licht und Schatten in Graz. Für das strahlende Licht sorgte man am ersten Spieltag gegen Klagenfurt, die man 4:2 besiegen konnte. Für die Spielentscheidung sorgten Clemens Unterweger und Daniel Woger mit einem Doppelschlag binnen 103 Sekunden. In Villach musste man bis zur Hälfte des Spieles einen 1:4-Rückstand verkraften. Die folgende Aufholjagd brachte noch zwei Tore von Brock Higgs, doch an der 3:4-Niederlage war nichts mehr zu ändern.
Platz 7: Dornbirner EC, 3 Punkte
Die Bulldogs durften bisher nur einmal aufs Eis. Ihr Gegner waren die roten Bullen aus Salzburg. In der spannenden Partie waren die Haie schon 3:1 in Führung ehe der Titelaspirant bis zur 57. Minute zum Ausgleich kam. 29 Sekunden vor der Sirene machte Ziga Pance aber den DEC-Sieg doch noch perfekt.
Platz 8: Sapa Fehérvár, 2 Punkte
Beim Auftaktmatch wurden die Ungarn von Meister Wien regelrecht auseinandergenommen. Die 1:9-Heimniederlage sorgte für ziemlich lange Gesichter. Da hieß es also Mund abputzen und in die nächste Runde gehen. Diese war in Zagreb. Dabei führten die Ungar ab der fünften Minute immer wieder mit einem Tor, das die Kroaten immer wieder ausgleichen konnten. So stand es nach 60 Minuten 3:3. In der Verlängerung entschied David Gilbert das Spiel für die Magyaren.
Platz 9: KHL Medveščak Zagreb, 1 Punkt
Mit Spannung wurde die Ligarückkehr der Kroaten erwartet. Besonders erfolgreich verlief diese bisher allerdings noch nicht. Im ersten Spiel setzte es eine deftige 1:6-Klatsche in Villach. In Runde zwei konnte man wenigstens den ersten Punkt bei der 3:4-Niederlage nach Overtime ergattern.
Platz 10: HC Bozen Alperia, 0 Punkte
Bozen tritt mit einem neuen Clubnahmen an, doch das brachte den Südtirolern bisher kein Glück. In einem umkämpften Spiel musste man sich den Innsbruckern 3:5 geschlagen geben. Die zweite Niederlage gab es gegen die Stahlstädter aus Linz. Diesmal zog man mit 1:4 den Kürzeren.
Platz 11: Klagenfurter AC, 0 Punkte
Ebenfalls ohne Punkte blieb der KAC. Die erste Überraschung gab es beim 2:4 gegen Graz. Die spannende Partie wurde innerhalb von nur 103 Sekunden zum 4:2-Sieg für Graz entschieden. Auch gegen den Meister aus Wien musste man sich bei der 1:4-Niederlage geschlagen geben. 
Platz 12: Red Bull Salzburg, 0 Punkte
Dass Salzburg nach dem ersten Wochenende am Tabellenende auftaucht, war sicher nicht zu erwarten. Gegen Dornbirn stand es nach 57 Minuten 3:3, ehe Ziga Pance 29 Sekunden vor der Schlusssirene für die erste Überraschung sorgte. Die zweite gab es bereits zwei Tage später in Tschechien. Dank dreier Überzahltore beim 4:0 blieben die Punkte in Znaim und Salzburgs Saisonauftakt war komplett schief gelaufen.