Eishockey News

Tappara Tampere kommt weiterCHL kompakt

Gruppe 1:

Tappara Tampere — HC 05 Banska Bystrica 3:0 (2:0, 0:0, 1:0)

Die erste Entscheidung in dieser Gruppe ist gefallen. Der finnische Titelträger Tappara Tampere kam im fünften Spiel zum fünften Sieg und kann auch im sechsten Spiel, am 11. Oktober bei Banska Bystrica, befreit aufspielen, da selbst ein Sieg der Slowaken diese höchstens noch auf Platz drei vorwärts bringen kann.

Die Finnen begannen das Spiel mit viel Tempo und in der neunten Minute gelang Sebastian Repo, ein Stürmer, der gerade vom Trainingslager der Florida Panthers erfolglos zurückgekehrt war, mit einem Handgelenkschuss, bei dem der finnische Torhüter der Slowaken, Teemu Lassila die Sicht versperrt war, die Führung. Das 2:0 markierte ein Spieler, der bis jetzt noch nicht in der finnischen Liga für Tappara zum Einsatz gekommen war. Der 21-jährige Jere-Matias Alanen, bis jetzt beim Zweitligisten LeKi erfolgreich (5 Punkte in zwei Spielen), traf zum 2:0. Die endgültige Entscheidung brachte schließlich ein Abstaubertor von Jan-Mikael Jarvinen, als sein Mitspieler Alanen zunächst an Lassila im Banska-Tor scheiterte, der abprallende Puck aber genau Jarvinen auf den Schläger fiel.

Gruppe 2:

Kalpa Kuopio — Stavanger Oilers  7:1 (3:1, 1:0, 3:0)

Der Sieg war zu erwarten, die Höhe vielleicht nicht so ganz und nebenbei hat Kalpa dafür gesorgt, dass der tschechische Titelträger Kometa Brünn die zweite Runde erreicht hat. Rein theoretisch kann nach diesem Erfolg Kalpa noch aus eigener Kraft die zweite Runde erreichen, aber dazu bedarf es neben Können auch einer gehörigen Portion Glück. Kalpa muss nämlich am 11. Oktober in Stavanger hoch gewinnen und gleichzeitig muss Brünn das letzte Spiel ernst nehmen und in Malmö gewinnen.  Selbst eine Niederlage nach Verlängerung würde Malmö den zweiten Platz und damit den Einzug in die nächste Runde bringen.

Den Auftakt zum klaren Erfolg setzte der Italo-Kanadier Mathew Maione bereits nach sechs Minuten mit einem brutalen Schlagschuss von der blauen Linie. Janne Tavi erhöhte noch in der gleichen Minute auf 2:0. Tommi Jokinen erhöhte mit einem cleveren Tor nach einem Bully auf 3:0, ehe der Amerikaner Toni Romano, der vor der Saison von Odense nach Stavanger kam, auf 1:3 verkürzte. Mikko Nutinen erhöhte im Mitteldrittel auf 4:1, Alex Lavoie, kanadischer Mittelstürmer von Kalpa in der 50. Minute auf 5:1 und in den beiden Schlussminuten hatten erneut Janne Tavi und Alexander Ruutu wenig Erbarmen mit dem Meister aus dem Nachbarland, als sie den Spielstand auf 7:1 erhöhten.

Gruppe 6:

Mountfield HK Hradec Kralove — SC Bern 5:4 (3:1,1:2,1:1)

Das Ergebnis tat dieser Gruppe gut, denn jetzt ist die Spannung bis zum Bersten geladen. Der einzige Verein, der schon durch ist und für das Achtelfinale planen kann, sind die Nottingham Panthers. Hätte man im Übrigen vor der Saison auf einen Platz eins der Panthers gewettet, hätte man sehr hohe Quoten erzielen können. Nach diesem Erfolg konnte sich Hradec Kralove mit sieben Punkten auf Rang zwei vorschieben. Dritter, nur einen Punkt, zurück ist Bern und punktgleich mit Bern der große Favorit Turku. Am letzten Spieltag trifft Bern im direkten Vergleich auf Hradec Kralove und Turku muss sich mit Nottingham auseinandersetzen. Wenn man von einem Erfolg Turkus ausgeht, dann muss Bern sein Spiel in der normalen Spielzeit gewinnen, ansonsten sind die sympathischen Schweizer ausgeschieden.

In der aktuellen Partie zeigten sich die Schweizer allerdings nicht so ausgeschlafen wie in der eigenen Meisterschaft. Bereits nach sechs Minuten hatten Jaroslav Bednar und Michal Dragoun die Tschechen mit 2:0 in Führung geschossen. Ausgerechnet einer der Arbeiter bei den Bernern, Gian-Andrea Randegger, hielt seine Kelle in einen Blueliner von Mika Pyorala und der tschechische Keeper Jakub Sedlacek war geschlagen. Die Tschechen behielten jedoch die Spielkontrolle und waren innerhalb kürzester Zeit durch Bedrich Köhler und Jiri Simanek erneut erfolgreich, so dass es nach 22 Minuten schon 4:1 stand. Aber Bern zeigte, wie auch schon in der Meisterschaft, bedingungslosen Kampf und war erfolgreich. Noch vor der zweiten Pause verkürzten Simon Moser und Marc Kämpf, Neuzugang aus Langenthal, auf 4:3. Im dritten Drittel gab es dann einen Kampf um jeden Puck zu sehen, der mit zwei Toren, auf jeder Seite eines, gekrönt war. Erst gelang Jiri Simanek mit seinem zweiten Tor des Tages das 5:3, dann verkürzte Simon Bodenmann, aber es sollte nicht reichen.