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München feiert deutlichen Sieg gegen EBEL-VizemeisterSieben Tore und ein Shutout

Auch wenn es sprichwörtlich nur noch um die goldene Ananas ging, legte München los wie die berüchtigte Feuerwehr und zeigte den Gästen aus Znojmo, wer der Herr im Hause ist. Znojmo wurde immer nur dann gefährlich, wenn die Red Bulls im Angriffsspiel die Scheibe hergaben. Allerdings mangelte es München zunächst noch an der Genauigkeit, bis in der 17. Minute Neuzugang Jon Matsumoto die Führung erzielte. „Wir hatten kein gutes erstes Drittel. Danny hat uns da im Spiel gehalten“, so Trainer Don Jackson.

Von Znojmo sah man von dem Zeitpunkt an immer weniger. Wenn, dann waren es einzelne Nadelstiche, die die Münchner Defensive durchstechen sollten, aber spätestens bei Torhüter Danny aus den Birken war Endstation für die Gäste. „Im zweiten Drittel waren wir dann cleverer und nutzten die Chancen, die sich uns geboten haben“, erklärte Don Jackson. Die Red Bulls erhöhten innerhalb von 14 Minuten auf 4:0 und sorgten bereits früh für die Vorentscheidung in dieser nun mehr einseitigen Begegnung.

Schon vor Beginn des Schlussabschnitts sah man in den Gesichtern von Orli Znojmo Verzweiflung und Resignation. Lediglich Torhüter Marek Schwarz zeigte eine dem Spielstand entsprechend gute Leistung, wurde aber mehr und mehr von seinen Vorderleuten alleine gelassen. Besonders beim Unterzahltreffer von Brooks Macek sah die Verteidigung alles andere als gut aus. Dies war auch zugleich der Schlusspunkt im letzten Gruppenspiel der Gruppe F. „Es war ein toller Abschluss der Gruppenphase. Ein Shutout für Danny und sieben Tore für die Mannschaft“, so Don Jackson.

München zieht in Runde der letzten 32 Teams ein, während Znojmo ganz ohne Punkte die Heimreise aus der CHL antreten muss.