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Bissendorfer Panther verlieren im SauerlandAufholjagd misslingt

Bissendorfer Panther verlieren im SauerlandBissendorfer Panther verlieren im Sauerland

Nach einem fulminanten, vergangenen Wochenende mit zwei Siegen aus zwei Spielen stand am Samstag das Spiel gegen den Tabellenvorletzten, die Sauerland Steel Bulls, in Menden an. Die Bissendorfer Panther auf dem achten und damit letzten Play-off-Platz brauchten einen Sieg, um den Abstand auf die Verfolger aus Duisburg und Kassel mindestens konstant zu halten. Mit vollem Kader und viel Selbstvertrauen aus dem vergangenen Wochenende reisten die Raubkatzen somit zu den Steelbulls, doch sie zeigten in den ersten 40 Minuten der Partie: nichts. Tommy Sellmann, einer der wenigen Lichtblicke auf Panther-Seite in diesen Minuten und Urgestein des Vereins attestierte ’die schlechteste Panther-Leistung der letzten Jahre.“ Mit einem 1:4-Rückstand ging es in die erste Pause. Tommy Sellmann erzielte den einzigen Treffer für die Norddeutschen.

Im zweiten Drittel wurde es dann etwas besser auf Bissendorfer Seite und zumindest offensiv setzen sich die Panther immer mehr in Szene. Allerdings folgte jedem Aufbäumen der Raubkatzen auch gleich wieder ein Dämpfer durch unnötige, eigene Strafzeiten oder individuelle Fehler, die immer wieder mit Sauerländer Treffern bestraft wurden. So ging dieses Drittel folgerichtig und völlig verdient mit 4:3 an die Steel Bulls. Spielstand somit nach 40 Minuten: 8:4 für die Steel Bulls.

Völlig verwandelt, mit viel Courage und Einsatz zeigten sie ihr wahres Gesicht der letzten Woche und legten im Schlussabschnitt mit Treffern von Sellmann und Otten binnen zwei Minuten gleich vor. Sauerland konnte zwar noch einmal auf den neunten Treffer erhöhen, doch die Panther waren nun auf 9:6 dran und arbeiteten sich durch einen Doppelschlag von Sebastian Miller auf 8:9 heran. Das Spiel war nun komplett in norddeutschen Händen und einer Strafzeit gegen die Steel Bulls fünf Minuten vor Schluss ließ die Panther vom Ausgleich träumen. Es gab hierzu auch reichlich Chancen, doch statt dem mittlerweile fälligen Ausgleich zogen die Panther eine unnötige Strafe. Statt Überzahl drohte nun die eigene Unterzahl, die dann mit einem Gewaltschuss der Sauerländer zu deren zehnten Treffer führte. Eine erneute Strafzeit der Panther zwei Minuten vor Schluss machte eine weitere Aufholjagd unmöglich und so endete die Partie mit 10:8.

’Betrachtet man die 60 Minuten, geht der Sauerländer Sieg natürlich völlig in Ordnung“, so Coach Darian Abstoß nach dem Spiel, fügt aber an ’dass mit etwas Cleverness und einer anderen Leistung insbesondere im ersten Drittel heute hier ein Sieg mehr als drin gewesen wäre.“ Kommende Woche Reisen die Bissendorfer erneut ins Sauerland — dann geht es zu den als ungleich schwieriger einzuschätzenden Samurai Iserlohn.