West-Konferenz:
Kaum hatte Mytischtschis gefeuerter Ex-Coach Bengt-Ake Gustafsson das Kommando abgegeben, erinnerten sich seine ehemaligen Spieler plötzlich daran wie man Spiele gewinnt. Schon am Freitag gab es vor 6.600 Zuschauern einen 3:2-Heimsieg (3:0; 0:1; 0:1) über Metallurg Magnitogorsk. Schütze zum 2:0 für Atlant Mytischtschi: Eduard Lewandowski! Im 18. Einsatz kam Lewandowski endlich zu seinem ersten Saisontreffer. Am Sonntag gastierte mit Avangard Omsk der Tabellen-Dritte der Ost-Konferenz und Atlant konnte gegen ein Top-Team nachweisen, dass der Sieg vom Freitag gegen das schwächelnde Magnitogorsk kein Zufallstreffer war. 6.800 Zuschauer bejubelten den knappen 3:2-Heimerfolg (1:0; 1:1; 1:1) gegen Omsk. Und auch Edi Lewandowski legte nach: Er traf in 41. Spielminute zum 3:1 und brachte seine Mannschaft damit auf die Siegerstraße. Durch diese sechs Punkte vollzog Atlant einen gehörigen Sprung in der Tabelle der West-Konferenz. Mit 30 Punkten belegt Mytischtschi nun Rang sechs hinter ZSKA Moskau (33) und vor Severstal Tscherepowez (28).
Ost-Konferenz:
Als Strohfeuer entpuppte sich stattdessen Salawat Julajew Ufas 4:0-Heimsieg (0:0; 1:0; 3:0) vom Freitag über das aufstrebende Traktor Tscheljabinsk. Die „big boys“ Ufas hatten endlich einmal das Ruder übernommen: Alexander Radulov, Maxim Suschinskij und zweimal Alexander Switow sorgten nach der Entlassung von Chefcoach Sergej Michalew vor 7.950 Zuschauern für den vermeintlichen Befreiungsschlag des Champions.
Zwei Tage später war der berauschende Qualm aber schon wieder verzogen und es setzte auf eigenem Eis eine 2:4-Pleite (1:0; 0:2; 1:2) gegen Barys Astana. Kevin Dallman und zweimal Kaspar Lukas kehrten einen 0:1-Rückstand (Torschütze: Radulov) zu einer 3:1-Führung für die Gäste. Oleg Saprykin (47.) konnte zwar noch einmal verkürzen, doch Dustin Boyd (59.) besiegelte kurz vor Schluss Ufas erneute Niederlage. Das verbringt die Länderspiel-Pause auf Rang sieben (31 Punkte), Astana auf Platz fünf (32).

















